10.000 demonstrieren in Berlin gegen Iran-Regime - über 3.400 Tote bei Protesten

upday.com 3 godzin temu
Tausende Menschen demonstrieren vor dem Brandenburger Tor für Freiheit im Iran. Ole Rockrohr/dpa

Rund 10.000 Menschen haben in Berlin gegen das autoritäre Regime in Teheran demonstriert. Unter dem Motto «Freiheit für Iran» versammelten sich die Teilnehmer am Brandenburger Tor, um ihre Solidarität mit dem iranischen Volk zu zeigen. Viele von ihnen sind Angehörige von Menschen, die bei den Protesten im Iran seit Ende Dezember getötet oder verhaftet wurden. Die Demonstration verlief friedlich.

Zu der Kundgebung hatte ein breites Bündnis internationaler Organisationen aufgerufen. Rund 340 internationale Organisationen und 312 iranische Vereine aus mehreren europäischen Ländern unterstützten die Veranstaltung.

Die Polizei begleitete die Demonstration mit etwa 380 Einsatzkräften. Die Veranstalter hatten mit 100.000 Teilnehmern gerechnet.

Forderungen nach UN-Intervention

Maryam Rajavi, Präsidentin des im Iran verbotenen Nationalen Widerstandsrates, sprach zu den Demonstranten. Sie forderte ein sofortiges Eingreifen des UN-Sicherheitsrates, um Hinrichtungen von Aufständischen und politischen Gefangenen zu stoppen. Sie verlangte auch die Anklage von Irans oberstem Führer Ali Chamenei vor einem internationalen Gericht wegen der Tausenden toten Demonstranten.

Viele Teilnehmer trugen iranische Flaggen und hielten Fotos von Rajavi hoch. Einige trugen gelbe Westen mit der Aufschrift «Free Iran». Die Veranstalter kündigten als Redner an: den früheren US-Außenminister Mike Pompeo, den früheren CDU-Kanzleramtschef Peter Altmaier und die frühere FDP-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Hintergrund der Iran-Proteste

Die Proteste im Iran begannen Ende Dezember. Eine dramatische Wirtschaftskrise und sehr hohe Inflation lösten sie aus. Sie entwickelten sich zu politischen Demonstrationen gegen das autoritäre Herrschaftssystem. Die Sicherheitskräfte gingen gewaltsam gegen die Protestierenden vor. Nach Angaben iranischer Menschenrechtsgruppen töteten sie mehr als 3.400 Menschen.

Einige Teilnehmer mussten mit Bussen anreisen, nachdem Airlines Flüge aus Schweden und Dänemark gestrichen hatten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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