13 Weltcup-Siege halfen nichts: Stroem raubt Prevc das Olympia-Gold

upday.com 1 godzina temu
Die deutschen Skispringerinnen verpassten die erhoffte Medaille. Daniel Karmann/dpa

Die Norwegerin Anna Odine Stroem hat überraschend Gold im ersten Skisprung-Entscheid der Olympischen Winterspiele in Italien gewonnen. Die Top-Favoritin Nika Prevc aus Slowenien wurde nur Zweite und brach in Tränen aus. Das deutsche Team verfehlte die erhoffte erste Medaille - beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben.

Stroem setzte sich in Predazzo mit Sprüngen auf 100 und 101 Meter durch. Die 27-Jährige feierte ihren größten Karriereerfolg überschwänglich. Für die 20-jährige Prevc, die diese Saison 13 Weltcup-Siege eingefahren hatte und den Gesamtweltcup anführt, war es die erste olympische Medaille - allerdings nicht in der erhofften Farbe. Bronze ging an Nozomi Maruyama aus Japan.

Deutsche Springerinnen enttäuscht

Selina Freitag sprang auf 94,5 und 97,5 Meter und landete auf Rang sieben. Die 24-jährige Sächsin hatte in diesem Winter sechs Podestplätze erreicht und steht im Gesamtweltcup auf Platz fünf. Reisch wurde Neunte, Fahnenträgerin Katharina Schmid kam nur auf Platz 16. Die siebenfache Weltmeisterin aus Oberstdorf hatte mit Sprüngen auf 89 und 97,5 Meter zu kämpfen. Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Bundestrainer Heinz Kuttin sagte der ARD: «Ich habe es im Vorfeld gesagt, wir kommen hierher, um um Medaillen zu kämpfen.» Er betonte, «dass du nach so einem Tag nicht draufhauen kannst, dass du wirklich Ruhe bewahren und sachlich bleiben musst und einfach weiterarbeiten musst.»

Motivation trotz Enttäuschung

Freitag sah ihren zweiten Sprung positiv: «Der zweite Sprung ist auf jeden Fall Motivation. Also weiter dran arbeiten, dass wir da oben stehen.» Die Drucksituation habe sich verändert: «Jetzt ist auch so ein bisschen der Druck abgefallen und das nehme ich mit.» Über Prevc sagte sie: «Sie ist schlagbar. Jeder hat mal einen guten und mal einen schlechten Tag.»

Katharina Schmid zeigte sich enttäuscht: «Im Moment bin ich ein bisschen enttäuscht.» Sie haderte mit ihrer Lockerheit: «Es war vielleicht nicht ganz so locker. Aber wer ist schon bei Olympia locker?» Die Eröffnungsfeier bezeichnete sie als «mega-mega-cool».

Die Skispringerinnen haben bis Dienstag Pause, dann folgt der Mixed-Team-Wettbewerb. Trotz eisiger Temperaturen waren die Tribünen in Val di Fiemme gut gefüllt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału