Der Drohnenhersteller Quantum Systems hat sich eine Finanzierung von 150 Millionen Euro gesichert. Die Europäische Investitionsbank (EIB) steigt als größter Geldgeber mit 70 Millionen Euro ein – ein Signal für die wachsende Bedeutung europäischer Verteidigungstechnologie in Zeiten des Ukraine-Kriegs.
Das Geld fließt in den raschen Ausbau von Forschung, Entwicklung und Produktion. Neben der EIB beteiligen sich auch die staatliche KfW sowie die Commerzbank und die Deutsche Bank an der Finanzierungsrunde. Die Vereinbarung soll die Notwendigkeit unterstreichen, «kritische Sicherheits-Infrastruktur» in Europa zu finanzieren.
Milliardenbewertung durch Rüstungsboom
Quantum Systems mit Sitz in Gilching bei München hat im vergangenen Jahr eine Bewertung von über drei Milliarden Euro erreicht. Der Hauptinvestor Balderton Capital, ein britischer Venture Capitalist, hatte zuvor mitgeteilt, dass das Unternehmen profitabel wirtschaftet – eine Besonderheit unter Start-ups. Bereits im Herbst hatte Quantum Systems 180 Millionen Euro eingesammelt.
Das Unternehmen produziert Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen für militärische und zivile Zwecke. Seit 2022 sind die Drohnen in der Ukraine im Einsatz. Quantum Systems hat Produktionsstandorte in großem Maßstab in Deutschland, der Ukraine, Australien und den USA aufgebaut.
Für dieses Jahr hat das Unternehmen ein Abfangsystem gegen Angriffe oder Störflüge anderer Drohnen angekündigt. Die neue Finanzspritze soll den technologischen Vorsprung weiter ausbauen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








