Während beim Weltwirtschaftsforum in Davos über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt wird, hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv attackiert. Der russische Raketen- und Drohnenangriff ließ 173.000 Haushalte ohne Strom und 5.635 Hochhäuser ohne Heizung.
Der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew bezeichnete am Dienstag seine Gespräche mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner als konstruktiv. Dmitrijew sagte vor Journalisten: «Die Treffen sind konstruktiv, und immer mehr Menschen erkennen, dass Russlands Position richtig ist» Die Gespräche knüpfen an frühere Treffen im Dezember in Florida an. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow kündigte auf Telegram an: «Wir haben vereinbart, die Arbeit in den Teams bei den nächsten Beratungen in Davos fortzusetzen»
Infrastruktur unter Beschuss
Der russische Angriff traf vor allem Gebäude, die bereits am 9. Januar beschädigt worden waren. Die ukrainische Luftwaffe meldete, Russland habe Raketen, Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff verletzte eine 59-jährige Frau. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram: «Nach dieser Attacke auf die Hauptstadt sind 5.635 Hochhäuser ohne Heizung»
Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff auf der Plattform X als barbarisch und forderte dringende Unterstützung mit Luftabwehr, Abfangraketen und verstärkten Sanktionen gegen Moskau. Der Angriff unterbrach auch die Wasserversorgung am linken Dnipro-Ufer.
Selenskyj warnt vor massivem Schlag
Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte in seiner Videoansprache am Montag eine Umstrukturierung der Luftabwehr an. Der Fokus soll auf mobilen Einheiten, Abfangdrohnen und Kurzstreckenabwehr liegen. Selenskyj ernannte Pawlo Jelisarow zum neuen stellvertretenden Befehlshaber der Luftwaffe.
Selenskyj warnte zugleich: «Russland hat einen Angriff vorbereitet, einen massiven Schlag, und wartet auf den Moment, ihn auszuführen.» Der ukrainische Geheimdienst habe erkannt, dass Russland neue Ziele wie Umspannwerke von Atomkraftwerken auskundschafte.
Finanzierungsbedarf in Milliardenhöhe
Vizeregierungschef Taras Katschka bezifferte beim Weltwirtschaftsforum den Finanzierungsbedarf der ukrainischen Armee auf bis zu 700 Milliarden US-Dollar über die nächsten zehn Jahre. Er sagte: «Wenn sich die Situation nicht ändert, das heißt das aggressive Verhalten Russlands bezüglich Europas und der Welt, dann kann das in den nächsten zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar (gut 600 Milliarden Euro) kosten»
Wirtschaftsminister Olexij Sobolew präzisierte: Diese Summe umfasst Verteidigungsausgaben, die nicht im ukrainischen Haushalt vorgesehen sind. Die Ukraine selbst plane, aus dem eigenen Budget 425 Milliarden Euro beizusteuern. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft berechnete, dass ausländische Staaten der Ukraine bislang über 200 Milliarden Euro an militärischer Hilfe zur Verfügung gestellt haben.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










