Deutschland schickt mit 185 Athleten die größte Mannschaft seiner Geschichte zu den Olympischen Winterspielen nach Mailand. Kurz vor der Eröffnungsfeier am Freitag zeigt sich Chef de Mission Olaf Tabor zuversichtlich: «Es kann losgehen, der Daumen ist oben», sagte der Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Die Erwartungen sind hoch – auch wenn die Verantwortlichen öffentlich keine konkrete Medaillenvorgabe nennen.
Das deutsche Team will sich unter den Top-3-Nationen der Welt behaupten. «Wir sind eine Wintersport-Nation, wir wollen aufs Stockerl, wir wollen unter die ersten drei Nationen», erklärte Tabor. DOSB-Präsident Thomas Weikert sagte der Mediengruppe "Münchner Merkur/tz": «Wenn wir diesmal Vierter werden würden, muss niemand enttäuscht sein. Ich hoffe aber, dass wir unseren Platz unter den besten drei Nationen der Welt verteidigen können.» In Peking holte Deutschland 27 Medaillen, in Pyeongchang 2018 landete das Team hinter Norwegen auf Rang zwei.
Besonders groß sind die Hoffnungen auf Bob-Pilotinnen wie Laura Nolte sowie auf Francesco Friedrich und Johannes Lochner im Männer-Bob. Auch die Rodel-Asse Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt gelten als Top-Favoriten. Weitere Medaillenhoffnungen ruhen auf Skirennläuferin Emma Aicher, Nordischem Kombinierer Vinzenz Geiger und Snowboarderin Ramona Hofmeister. Im Eiskunstlauf könnten Minerva Hase und Nikita Volodin für eine Überraschung sorgen.
Steuerfreie Prämien als Anreiz
Erstmals bleiben die Medaillenprämien der Sporthilfe steuerfrei – der Bundestag beschloss die Neuregelung kürzlich. Für Gold gibt es 30.000 Euro, für Silber 20.000 Euro und für Bronze 10.000 Euro. Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) sagte der "Süddeutschen Zeitung": «Mit Zahlen und genauen Festlegungen ist das immer so eine Sache. Wir wünschen uns natürlich die Top-Platzierungen, aber die Konkurrenz ist auch stark.»
Tabor hofft auf einen schnellen ersten Erfolg: «Den Knoten am ersten Wettkampftag platzen lassen, ein Edelmetall rausspringen zu lassen, das wäre für das gesamte Team D gut.» Am Samstag haben die Skispringerinnen Selina Freitag und Katharina Schmid die Chance auf eine frühe Medaille.
Politische Aufmerksamkeit für Eishockey
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Samstag das zweite Vorrundenspiel der deutschen Eishockey-Frauen gegen Japan besuchen. Für Kapitänin Daria Gleißner ist das eine besondere Anerkennung: «Es ist immer schön, wenn auch von der politischen Seite das Eishockey wahrgenommen wird. Das ist schon eine Ehre.» Im Männer-Turnier kehren erstmals seit 2014 die NHL-Profis zurück – darunter Superstar Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers.
Von den 185 deutschen Athleten sind 86 Frauen und 99 Männer. 112 feiern ihr Olympia-Debüt. Die jüngste Teilnehmerin ist Eishockeyspielerin Mathilda Heine mit 16 Jahren, der älteste ist Eishockey-Profi Moritz Müller mit 39 Jahren. Die Wettkämpfe finden in Mailand und an verschiedenen Standorten in den italienischen Alpen statt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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