Der Autokonzern Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab. Der Grund: Das Unternehmen hat die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen «deutlich überschätzt», wie es am Freitag mitteilte. Die Abschreibung betrifft vor allem das Geschäft in den Vereinigten Staaten (USA). Als Konsequenz schwenkt Stellantis um und reduziert seinen Fokus auf E-Autos deutlich.
Die Anleger reagierten geschockt. Der Aktienkurs des Konzerns, zu dem Marken wie Peugeot, Opel, Fiat und Jeep gehören, brach am Freitagnachmittag um fast 25 Prozent ein und fiel auf 6,16 Euro. Analysten hatten mit einer Abschreibung von rund sieben Milliarden Euro gerechnet – die tatsächliche Summe von 22 Milliarden Euro lag deutlich darüber.
Stellantis-Chef Antonio Filosa erklärte am Freitag, die hohen Kosten «spiegeln größtenteils die Kosten wider, die aus einer Überschätzung des Tempos der Energiewende entstanden sind, und die uns von den realen Bedürfnissen, Mitteln und Wünschen vieler Autokäufer entfernt haben». Das Unternehmen habe die Entwicklung des Marktes falsch eingeschätzt.
Strategiewechsel angekündigt
Als Reaktion richtet sich Stellantis neu aus. Das Unternehmen reduziert seinen Fokus auf Elektrofahrzeuge, teilte der Konzern mit. Stattdessen wolle man Kunden mehr Wahlfreiheit bieten – «auch für jene Kunden, deren Lebensstil und Arbeitsanforderungen die wachsende Palette an Hybrid- und modernen Verbrennungsmotorfahrzeugen des Unternehmens zur richtigen Lösung machen».
Die hohe Abschreibung in den USA hängt auch mit politischen Entscheidungen zusammen: Die Regierung unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump hatte Subventionen für Elektroautos gestrichen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.











