250.000 Menschen demonstrieren in München für Solidarität mit dem iranischen Volk

upday.com 2 godzin temu
Reza Pahlavi zeigt das Victory-Zeichen während der Iran-Solidaritätsdemo auf der Theresienwiese (Symbolbild) (Photo by Michaela STACHE / AFP via Getty Images) Getty Images

Bis zu 250.000 Menschen haben auf der Münchner Theresienwiese für Solidarität mit dem iranischen Volk demonstriert. Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf bis zu eine Viertelmillion – mehr als doppelt so viele, wie die Organisatoren vom Verein "Münchner Kreis" erwartet hatten. Die Veranstalter wählten das Timing bewusst: Die Großdemonstration fiel mit der Münchner Sicherheitskonferenz zusammen, um die weltweiten politischen Entscheidungsträger zu erreichen.

Zu den Demonstranten zählten exilierte Iranerinnen und Iraner aus verschiedenen Ländern. Sie verwandelten die Theresienwiese in ein «Meer aus Flaggen» – ein Ereignis, das München lange nicht gesehen hat.

Pahlavi ruft zu globalem Aktionstag auf

Reza Pahlavi, Sohn des 1979 vertriebenen Schahs von Persien und bekannte Stimme der Revolutionsbewegung im Iran, sprach bei der Demonstration. Er charakterisierte die aktuelle Situation als «Stunde tiefer Gefahr» und «entscheidender Test für die globale Sicherheit».

«Wir kämpfen für Freiheit, für Gerechtigkeit und für Gleichheit», sagte Pahlavi. Er hatte zu einem globalen Aktionstag aufgerufen, bei dem Tausende Menschen «von München über Toronto bis Los Angeles» in Solidarität mit dem iranischen Volk auf die Straße gingen. «Wir sind nicht allein», betonte er.

Pahlavi wandte sich an die Führer westlicher Demokratien: Sie sollten sich mit dem iranischen Volk solidarisieren statt die iranische Führung zu beschwichtigen. «Seit fast einem halben Jahrhundert agiert die Islamische Republik als revolutionäres Unternehmen, exportiert Instabilität durch Stellvertreter, untergräbt die Souveränität ihrer Nachbarn, schürt Konflikte in verschiedenen Regionen und treibt ihre nuklearen Ambitionen voran. Doch etwas Unumkehrbares hat sich verändert. Der Kampf in meinem Land ist heute kein Kampf zwischen Reform und Revolution», erklärte er. Es gehe jetzt um «Besatzung und Befreiung».

Friedman fordert Isolation des Regimes

Der Publizist Michel Friedman warf der iranischen Regierung vor, seit 47 Jahren «den Islam, den Koran zu missbrauchen», um Millionen Menschen zu unterdrücken. Er forderte die Isolation der iranischen Machthaber und ein Ende der Handelsbeziehungen.

«Ein Regime, das für Terrorismus steht, gehört abgesetzt», sagte Friedman. «Der Iran mit diesem Regime darf niemals Atomwaffen haben.»

Sicherheitskonferenz und weitere Versammlungen

Die Münchner Sicherheitskonferenz, das weltweit wichtigste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik, endet an diesem Sonntag. Erwartet werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister.

Mehr als 15 weitere Versammlungen waren beim Kreisverwaltungsreferat für das Wochenende im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz angemeldet. Die genaue Zahl der Todesopfer bei den jüngsten Massenprotesten im Iran ist nicht offiziell bekannt. Aktivisten gehen von mindestens 7.000 Opfern aus.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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