Tech-Milliardär Elon Musk fusioniert seine Raumfahrtfirma SpaceX mit seinem KI-Entwickler xAI. Das Ziel: Rechenzentren im Weltraum errichten, die mit Solarenergie betrieben werden. Musk schätzt, dass diese Strategie in zwei bis drei Jahren die kostengünstigste Methode sein wird, um Rechenleistung für Künstliche Intelligenz zu erzeugen. Die Fusion soll Milliarden von SpaceX zu xAI lenken – und xAI im Wettbewerb mit Konkurrenten wie Google und OpenAI stärken.
Die Website "The Information" berichtet, dass SpaceX xAI für 250 Milliarden Dollar übernommen hat. Der Finanzdienst Bloomberg beziffert die Bewertung des kombinierten Unternehmens auf 1,25 Billionen Dollar. Musk hält rund 40 Prozent der Anteile an beiden Firmen. SpaceX erwägt laut Bloomberg zudem einen Börsengang, um 50 Milliarden Dollar einzunehmen – bei einer möglichen Bewertung von bis zu 1,5 Billionen Dollar.
Starship als Schlüssel
Die Starship-Rakete von SpaceX spielt eine zentrale Rolle in Musks Plänen. Mit einer Nutzlastkapazität von 200 Tonnen pro Start soll sie die nötige Infrastruktur ins All transportieren. Musk spricht von stündlichen Raketenstarts. Die Starship absolvierte bisher nur Testflüge – nicht alle verliefen erfolgreich.
Die Fusion vereinfacht sich dadurch, dass beide Unternehmen privat gehalten werden. SpaceX ist unverzichtbar für das US-Raumfahrtprogramm, xAI entwickelt den Chatbot Grok und hat die Online-Plattform X integriert, die Musk für 44 Milliarden Dollar übernommen und von Twitter umbenannt hatte.
Wettlauf um KI-Dominanz
xAI steht unter hohem Kapitaldruck. Die Entwicklung, das Training und der Betrieb von Künstlicher Intelligenz verschlingen enorme Ressourcen. Konkurrenten wie OpenAI, Anthropic, Google und Meta planen Investitionen von Hunderten Milliarden Dollar in Rechenzentren. Der xAI-Chatbot Grok geriet in die Kritik, weil er unangemessene Bilder erzeugte – Behörden schritten ein, die Fähigkeiten wurden eingeschränkt.
Musk verfolgt eine noch ambitioniertere Vision: Er will Fabriken auf dem Mond errichten, um dort Satelliten zu bauen, die tiefer im Weltraum platziert werden können. Während Musk auf Solarenergie im All setzt, wird in den USA für irdische Rechenzentren derzeit Atomkraft ausgebaut. Ob die Verlagerung von KI-Technologie ins All tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil bringt, bleibt ungewiss. Der Elektroauto-Hersteller Tesla, ebenfalls von Musk geleitet, investiert in xAI und entwickelt humanoide Roboter.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








