3.400 Tote bei Iran-Protesten: Panahi warnt vor Weltgefahr

upday.com 2 godzin temu
Demonstranten zeigen Plakate des iranischen Regisseurs Jafar Panahi vor dem Berlinale-Festivalpalast (Symbolbild) (Photo by TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images) Getty Images

Der iranische Filmemacher Jafar Panahi (65) hat auf der Eröffnung des Europäischen Filmpreises in Berlin einen eindringlichen Appell an Filmschaffende weltweit gerichtet. Er warnte: «Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.» Hintergrund ist die dramatische Lage in seinem Heimatland, wo Proteste gegen die Islamische Republik laut iranischen Menschenrechtlern mindestens 3.400 Todesopfer gefordert haben.

Panahi stellte in seiner Rede klar: «Wenn Gewalt unbeantwortet bleibt, wird sie normalisiert.» Die unbeantwortete Gewalt werde sich normalisieren, ausbreiten und ansteckend werden. Der Regisseur forderte Künstler und Filmemacher auf, ihre Stimme zu erheben und nicht zu schweigen. «Schweigen ist eine Beteiligung an der Dunkelheit», sagte er.

Proteste fordern Ende der Islamischen Republik

Ende Dezember waren im Iran Proteste ausgebrochen, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Ausgelöst wurden sie durch eine dramatische Wirtschaftskrise und sehr hohe Inflation. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte.

Iranische Menschenrechtler berichten von mindestens 3.400 Toten. Die Zahlen lassen sich aufgrund einer Informationsblockade nur schwer verifizieren. Panahi betonte, dass die Aufgabe von Filmschaffenden und Künstlern heute schwieriger sei als je zuvor.

Der 65-Jährige ist selbst mit seinem Film "Ein einfacher Unfall" für den Europäischen Filmpreis nominiert. Mit seinem Aufruf machte er deutlich, dass Künstler in Zeiten von Verbrechen nicht schweigen dürften.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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