Die Ukraine hat in der Nacht zum Sonntag eine massive Drohnenoffensive gegen die russische Region Krasnodar gestartet. Ukrainische Streitkräfte trafen ein Öldepot in Volna, ein Lager und einen Schiffsterminal. Gleichzeitig wehrte die ukrainische Luftabwehr 55 von 83 russischen Drohnen ab, die seit Samstagabend auf ukrainisches Gebiet flogen. Die Angriffe zeigen die zunehmende Reichweite und Präzision der ukrainischen Drohnentaktik.
Der Gouverneur des Oblast Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, bestätigte mehrere Brände durch den Angriff. Zwei Menschen wurden in Volna verletzt. In Sotschi am Schwarzen Meer wurde ein Wohnhaus beschädigt und Fensterscheiben gingen zu Bruch. Die russischen Behörden mobilisierten 126 Rettungskräfte. Das russische Einsatzhauptquartier setzte «67 Personen und 20 Ausrüstungseinheiten» ein.
Hunderte ukrainische Drohnen sollen laut russischen Quellen über Krasnodar geflogen sein und die russische Luftabwehr überwältigt haben. Die Region liegt strategisch bedeutsam östlich der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer. Volna befindet sich etwa 325 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet bei Nikopol entfernt.
Der ukrainische Geheimdienst SBU gab bekannt, die Hälfte von Russlands Pantsir-Flugabwehrsystemen zerstört zu haben. Der SBU erklärte: «Das Pantsir-System ist eines der modernsten und wichtigsten Flugabwehrsysteme Russlands. Die Kosten eines einzelnen Systems liegen zwischen 15 und 20 Millionen US-Dollar. Diese Flugabwehrraketensysteme sind äußerst effektiv im Kampf gegen ukrainische Langstreckendrohnen.» Die systematische Zerstörung dieser Systeme sei ein strategisches Ziel, um Russland verwundbarer für Langstreckenangriffe zu machen.
In Saporischschja beschädigte eine russische Shahed-Drohne ein Wohnhaus und löste ein Feuer aus. Drei Menschen wurden verletzt - Männer im Alter von 75, 73 und 55 Jahren. In der Nacht zum Sonntag starben nach ukrainischen Angaben zwei Menschen in den Regionen Dnipropetrowsk und Cherson durch russische Angriffe. Sieben weitere wurden verletzt, darunter ein Kind.
Selenskyj zeigt Friedensbereitschaft auf Sicherheitskonferenz
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026: «Die Ukraine ist bereit für eine Einigung, die echten Frieden zu uns, der Ukraine und Europa bringt.» Er sagte gegenüber Journalisten laut Ukrajinska Prawda: «Heute liegt uns ein Angebot der USA für 15 Jahre vor. Wir möchten jedoch 20 Jahre plus - 30, 50 ... Wir werden sehen, worauf sich die Regierung und der Kongress einigen können.»
Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton kritisierte scharf die Ukraine-Politik von US-Präsident Donald Trump. Sie nannte diese «schändlich» und erklärte: «Ich halte den Versuch, die Ukraine zu einem Kapitulationsabkommen mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin zu zwingen, für beschämend.» Trump hatte zuvor von Selenskyj Zugeständnisse bei Friedensverhandlungen gefordert.
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski forderte auf der Sicherheitskonferenz die Beteiligung Europas an Friedensgesprächen. Er sagte: «Jetzt zahlen wir für diesen Krieg. Die amerikanischen Ausgaben dafür waren im letzten Jahr nahezu null. Wir kaufen amerikanische Waffen, die an die Ukraine geliefert werden. Im US-Kongress gibt es kein Hilfspaket, und es besteht auch keine Aussicht auf ein solches. Und wenn wir zahlen, wenn es auch um unsere Sicherheit geht - nicht nur um die der Ukraine -, dann haben wir ein Anrecht darauf, mit am Verhandlungstisch zu sitzen.»
Der britische Premierminister Keir Starmer rief Europa zur Aufrüstung auf. «Hard power ist die Währung unserer Zeit», betonte er. Europa müsse in der Lage sein, Aggression abzuschrecken und notfalls bereit sein zu kämpfen.
NATO-Übung offenbart taktische Schwächen
Eine NATO-Übung im Mai 2025 enthüllte erhebliche Defizite westlicher Streitkräfte. Zehn ukrainische Soldaten besiegten dabei zwei NATO-Bataillone und schalteten 17 Fahrzeuge aus, berichtete das Wall Street Journal. Teilnehmer der Übung beschrieben, NATO-Soldaten «liefen einfach durch die Gegend, ohne irgendwelche Tarnung zu nutzen, stellten ihre Zelte und Fahrzeuge einfach ab». Ein NATO-Kommandeur resümierte drastisch: «Wir sind am Arsch.»
Selenskyj erhielt auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Ewald-von-Kleist-Preis 2026. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder richtete den Empfang in der Münchner Residenz aus. Die Auszeichnung würdigt den Mut und die Widerstandskraft aller Ukrainer. Bei einem Treffen im Berlin-Format sagten europäische Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Vertreter aus Frankreich, Finnland, Großbritannien, Polen, Norwegen, Dänemark, Schweden, Estland, den Niederlanden, Italien und Kanada, weitere Energie- und Militärhilfe für die Ukraine zu.
Die ukrainischen Angriffe auf russische Energieinfrastruktur zeigen wirtschaftliche Wirkung. Seit Mitte 2025 haben ukrainische Fernschläge etwa 17 Prozent der russischen Raffineriekapazität außer Betrieb gesetzt. Die geschätzten Schäden belaufen sich auf 13 Milliarden Dollar. Die Kosten für Russland durch gezielte Langstreckenangriffe im Jahr 2025 betrugen 74,1 Milliarden Dollar - das entspricht 4,11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Das ukrainische Militär meldete für die vergangenen 24 Stunden mehr als 1250 getötete russische Soldaten sowie den Verlust von vier Panzern, elf Artilleriesystemen und 94 Kraftfahrzeugen. Diese Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar. Russland selbst gibt keine Informationen über eigene Verluste bekannt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







