400 Millionen Euro für Drohnen-Aufrüstung - EU reagiert auf mysteriöse Sichtungen

upday.com 2 godzin temu
Deutsche Wirtschaftsministerin arbeitet an Abfangdrohne in Münchener Produktionsstätte (Symbolbild) (Photo by Alexandra Beier/Getty Images) Getty Images

Die EU hat eine Strategie zur massiven Ausweitung der Drohnenproduktion und Abwehrsysteme angekündigt. EU-Kommissar für Inneres und Migration Magnus Brunner (53, ÖVP) stellte am Mittwoch ein Paket vor, das zunächst 400 Millionen Euro bereitstellt, um Mitgliedstaaten beim Aufbau von Drohnen- und Gegen-Drohnen-Fähigkeiten zu unterstützen. Brunner kündigte dies zwei Tage vor der Münchner Sicherheitskonferenz an und reagiert damit auf mysteriöse Drohnensichtungen über kritischer Infrastruktur sowie russische Drohnenangriffe auf die Ukraine.

Die EU-Kommission will die industrielle Produktion rasch hochfahren und einen wettbewerbsfähigen europäischen Drohnenmarkt entwickeln. Die Kommission baut ein sicheres System auf, das in Echtzeit Informationen über verdächtige oder nicht autorisierte Drohnenaktivitäten austauscht. Zudem führt die Kommission ein Qualitätssiegel "EU Trusted Drone" ein, um sichere Drohnen zu kennzeichnen.

Brunner sagte: «Mit Drohnen schützen wir unsere Grenzen, verhindern den Drogenschmuggel und retten Leben im Mittelmeer. Aber Drohnen werden auch täglich missbraucht: für Angriffe auf kritische Infrastruktur, für Terror, Schmuggel und Spionage. Wir sind hier nicht im Blindflug unterwegs, sondern geben heute einen klaren Aktionsplan vor.»

Ukrainische Drohnenproduktion in Deutschland

Parallel kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, dass die ukrainische Rüstungsindustrie bis 2026 zehn Exportzentren in Europa eröffnen wird. Der Fokus liegt auf Kampfdrohnen. Bereits im Februar startet die ukrainische Drohnenproduktion in Deutschland. Welche Unternehmen beteiligt sind, gab Selenskyj nicht bekannt.

Die Ukraine erhielt grünes Licht für den Export heimisch produzierter Waffen. Die EU-Strategie zielt besonders darauf ab, die Ostflanke der Union aufzurüsten, die in den vergangenen Monaten vermehrt von Drohnenbedrohungen betroffen war.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału