Die Stromversorgung in der Ukraine hat sich nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur deutlich verschlechtert. Die Europäische Union liefert nun fast 450 Notstromgeneratoren im Wert von 3,7 Millionen Euro, um Krankenhäuser, Notunterkünfte und kritische Dienste zu versorgen. In der Hauptstadt Kiew sind rund 2.000 Wohnungen ohne Heizung – bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius.
EU-Kommissarin Hadja Lahbib stellte klar: «Die anhaltenden Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine berauben die Zivilbevölkerung mitten im harten Winter absichtlich der Wärme, des Lichts und der Grundversorgung. Sie sollen den ukrainischen Geist brechen. Sie werden scheitern.»
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor fast vier Jahren hat die EU bereits mehr als 9.500 Generatoren in die Ukraine geliefert. Die humanitäre Hilfe summiert sich auf über 1,2 Milliarden Euro, die Unterstützung für die Energieversorgung auf mindestens drei Milliarden Euro.
Litauen liefert zusätzliche Generatoren
Die litauische Regierung kündigte an, mehr als 90 Stromgeneratoren im Wert von über zwei Millionen Euro zu liefern. Litauen gilt als einer der entschiedensten Unterstützer Kiews. Die erste Lieferung ist bereits unterwegs.
Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen
Bei russischen Luftangriffen in der Nacht wurden mindestens vier Zivilisten in der Ostukraine getötet. Nach Behördenangaben starben unter den Opfern auch ein fünfjähriger Junge. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter drei Minderjährige. Die Angriffe ereigneten sich in Tscherkaske im Bezirk Kramatorsk, etwa 35 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Bundesregierung skeptisch bei Friedensgesprächen
In Abu Dhabi finden trilaterale Gespräche zwischen der Ukraine, den USA und Russland über ein mögliches Ende des Krieges statt. Vize-Regierungssprecher Stefan Meyer äußerte sich zurückhaltend: «Grundsätzlich begrüßen wir es erstmal, wenn es jetzt zu trilateralen Zusammenkünften kommt». Entscheidend sei aber, «inwieweit Russland bereit ist, von Maximalforderungen wirklich Abstand zu nehmen».
Meyer warnte vor einem Scheinfrieden: «Nichts wäre gewonnen, wenn ein Friedensschluss am Ende nur eine Atempause für Russland bedeutet, um dann zu einem späteren Zeitpunkt erneut Angriffe zu fahren.»
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







