Zehn Männer stehen in Berlin vor Gericht, weil sie mehr als sieben Tonnen Marihuana aus Kanada nach Deutschland geschmuggelt haben sollen. Die Angeklagten im Alter zwischen 24 und 51 Jahren sollen sich 2023 zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen und das Rauschgift in Schiffscontainern versteckt zwischen Holzlieferungen transportiert haben.
Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft der Bande insgesamt sieben Lieferungen zwischen August 2023 und November 2024 vor. Ein 47-Jähriger soll als mutmaßlicher Kopf der Gruppe die Marihuana-Beschaffung organisiert haben. Ein weiterer Angeklagter soll Scheinfirmen in Brandenburg betrieben haben, um legale Holzlieferungen vorzutäuschen.
Fünf der Angeklagten sollen laut Staatsanwaltschaft einen Erlös von rund 23,4 Millionen Euro erzielt haben. Die insgesamt 7.700 Kilogramm Marihuana wurden auf dem Seeweg nach Deutschland geschmuggelt. Den Männern wird die Verletzung des Konsumcannabisgesetzes oder die Beihilfe dazu vorgeworfen.
Das Landgericht Berlin hat für den Prozess mehr als 40 Verhandlungstage bis zum 30. Juli angesetzt. Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt. Die ersten Zeugen, darunter Polizisten und Zollmitarbeiter, sollen am 27. Januar aussagen.
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