Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt gegen den sogenannten «Anzeigenhauptmeister» wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Beleidigung religiöser Gemeinschaften. Der 19-Jährige aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt geriet ins Visier der Behörden, nachdem Onlinevideos ihn mit einem pistolenähnlichen Gegenstand zeigten und Berichte über eine mögliche Koran-Verbrennung aufkamen. Am 25. November beantragte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss.
Die Ermittlungen stützen sich auf Videos, die den jungen Mann mit einer waffenähnlichen Waffe zeigen. Zuvor hatte die Mitteldeutsche Zeitung über eine mutmaßliche Koran-Verbrennung durch den 19-Jährigen berichtet. Die Kombination beider Vorwürfe führte zu den aktuellen strafrechtlichen Untersuchungen.
Durchsuchung und Festnahme
Bei der Durchsuchung seiner Meldeadresse am 25. November trafen die Beamten den Beschuldigten nicht an. Am darauffolgenden Mittwoch meldete sich der 19-Jährige bei einer Polizeidienststelle in Mittelhessen und übergab eine Spielzeugpistole. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle erklärte: «Es ist denkbar, dass es sich dabei um den pistolenähnlichen Gegenstand aus dem Video handelt.»
Der «Anzeigenhauptmeister» wurde durch Social-Media-Videos bekannt, in denen er zahlreiche Parkverstöße und andere Verkehrsdelikte anzeigte. Behörden bestätigten, dass er tatsächlich viele Anzeigen eingereicht hatte, was einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursachte.
Der Beschuldigte rechnet mit einer Einstellung der Ermittlungen. Der Nachrichtenagentur dpa sagte er: «Was ich im Internet teile, mache ich bewusst – um zu provozieren.» Er gehe davon aus, dass seine Handlungen keine strafrechtliche Relevanz hätten. Die Staatsanwaltschaft wird ihm nun rechtliches Gehör gewähren. Bis zum Abschluss der Verfahren gilt die Unschuldsvermutung.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









