ArianeGroup will die Zahl ihrer Raketenstarts in diesem Jahr verdoppeln. Der europäische Raumfahrtkonzern plant sieben bis acht Flüge mit der Ariane 6, nachdem im vergangenen Jahr vier Starts erfolgten. Im Februar steht zudem die Premiere der stärksten Raketen-Version an – mit vier Booster-Triebwerken und einer Nutzlastkapazität von bis zu 20 Tonnen.
Die erste Mission der verstärkten Ariane 6 trägt 32 Satelliten für das Leo-Netzwerk von Amazon ins All. Der US-Konzern hat insgesamt 18 Starts bei ArianeGroup gebucht. Damit sichert sich das Unternehmen einen bedeutenden kommerziellen Auftrag.
Kapazität und Zukunftspläne
ArianeGroup strebt für 2027 eine Kapazität von rund zehn Raketenstarts pro Jahr an. Derzeit liegen etwa 30 Aufträge vor, einige freie Slots in den kommenden Jahren sind noch verfügbar. Die Ariane 6 ist seit 2024 im Einsatz.
Firmenchef Pierre Godart treibt zudem die Entwicklung wiederverwendbarer Raketentechnologie voran. Allerdings reduziert sich die Nutzlast dabei um 30 bis 40 Prozent, da mehr Treibstoff für die Rückkehr benötigt wird.
Wirtschaftliche Überlegungen
Godart macht Investitionen von der Rentabilität abhängig: «Wir investieren, wenn es wirtschaftlich ist.» Er fordert eine "europäische Präferenz" – europäische staatliche und staatsnahe Akteure sollten europäische Raketen nutzen, ähnlich wie in anderen Ländern üblich.
Die Strategie zielt darauf ab, europäischen Zugang zum Weltraum zu garantieren. Davon profitiert auch die Bundeswehr. Langfristige Nachfrage soll die Wirtschaftlichkeit der Investitionen sichern.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




