Vor dem Oberlandesgericht München beginnt am Freitag der Prozess gegen einen 25-jährigen Afghanen. Farhad N. soll vor elf Monaten mit einem Auto in eine Verdi-Demonstration gefahren sein – zwei Menschen starben, 44 weitere überlebten nur knapp. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord und 44-fachen versuchten Mord vor.
Der Angeklagte soll am 13. Februar sein Fahrzeug gezielt in die Menschenmenge gesteuert haben. Eine 37-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter kamen dabei ums Leben. Dutzende Demonstranten entgingen nur knapp dem Tod.
Religiöses Motiv vermutet
Die Ermittlungen deuten auf eine religiöse Motivation hin. Nach Auffassung der Bundesanwaltschaft wollte Farhad N. willkürlich ausgewählte Menschen in Deutschland töten – als Reaktion auf das Leiden von Muslimen in islamischen Ländern. Die Tat sei aus einer übersteigerten religiösen Motivation heraus begangen worden.
Der Prozess ist auf 38 Verhandlungstage angelegt und soll bis Ende Juni dauern. Die Hauptverhandlung beginnt am Freitag um 09:30 Uhr.
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