Bayern schreibt Geschichte: Beste Bundesliga-Hinrunde mit 47 Punkten

upday.com 2 godzin temu
Das Duell zwischen Köln und Bayern München war lange Zeit auf Augenhöhe: Hier kämpfen Jonathan Tah (Bayern München) und Ragnar Ache um den Ball. Federico Gambarini/dpa

Der FC Bayern München hat die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte vollendet. Mit 47 Punkten nach 17 Spieltagen übertrifft der Rekordmeister die eigene Bestmarke aus der Saison 2013/14 – und das dank der besseren Tordifferenz. Der 3:1-Sieg beim 1. FC Köln am Mittwochabend besiegelte den historischen Erfolg.

Die Begegnung im Rheinland verlief zunächst holprig für die Bayern. Nach einem Pyrotechnik-Zwischenfall kurz nach Anpfiff, der zu einer rund zehnminütigen Unterbrechung führte, zeigte sich Köln als das bessere Team. Linton Maina brachte die Gastgeber in der 41. Minute in Führung, wobei Torhüter Manuel Neuer keine gute Figur abgab.

Doch die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany schlug noch vor der Pause zurück. Serge Gnabry erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel drehte Bayern auf: Min-jae Kim traf in der 71. Minute zur Führung, Nachwuchstalent Lennart Karl machte in der 84. Minute den Sack zu. Der 15. Saisonsieg war perfekt.

Kramaric-Gala in Hoffenheim

TSG 1899 Hoffenheim feierte derweil einen beeindruckenden 5:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach vor 20.750 Zuschauern in Sinsheim. Stürmerstar Andrej Kramaric glänzte mit einem Dreierpack und nahm den Spielball mit nach Hause.

Der Kroate traf per Foulelfmeter (22.), in der ersten (45.+1) und vierten Minute (45.+4) der Nachspielzeit. Tim Lemperle (24.) und Max Moerstedt (77.) rundeten den Kantersieg ab. Für Gladbach traf nur Shuto Machino (68.). Die TSG holte damit den fünften Heimsieg in Folge und festigte mit 30 Punkten Platz fünf.

Besondere Brisanz hatte die Partie für Gladbach-Trainer Eugen Polanski, der von 2013 an fünfeinhalb Jahre für Hoffenheim spielte. Der 39-Jährige hatte vor der Begegnung gescherzt: «Eigentlich müssten sie das Stadion nach mir benennen.» Am Ende musste er verzweifelt zusehen, wie seine Mannschaft vorgeführt wurde.

Mit seinem 302. Bundesliga-Spiel löste Kramaric zudem Zvonimir Soldo (301 Partien) als alleinigen kroatischen Rekordhalter ab. Sein Vertrag läuft im Sommer aus – die Gala dürfte seine Verhandlungsposition gestärkt haben.

Leipzig verteidigt Platz drei

RB Leipzig gewann gegen ein ersatzgeschwächtes SC Freiburg mit 2:0 und verteidigte damit den dritten Tabellenplatz. Willi Orban köpfte in der 53. Minute zur Führung ein, Romulo legte drei Minuten später nach. Für Leipzig war es das erste Spiel des Jahres, nachdem die Partie gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag wetterbedingt abgesagt worden war.

Wolfsburg siegt trotz Handspiel-Ärger

VfL Wolfsburg rehabilitierte sich nach der 1:8-Klatsche gegen Bayern mit einem 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli. Christian Eriksen verwandelte in der 25. Minute einen Handelfmeter zu seinem ersten Wolfsburg-Tor. Nach dem Ausgleich durch Eric Smith (40.) sorgte Dzenan Pejcinovic in der 88. Minute für die Entscheidung. Der Youngster traf damit im dritten Spiel in Folge – fünf Tore in drei Partien.

Der Sieg war jedoch von Kontroversen überschattet. St. Pauli haderte mit zwei Handspiel-Entscheidungen. Beim ersten Tor hatte Hauke Wahl einen Schuss von Yannick Gerhardt mit dem linken Unterarm geblockt. Nach VAR-Eingriff entschied Schiedsrichter Frank Willenborg auf Elfmeter.

Wahl erklärte: «Der ist erst abgefälscht, ich versuche mich wegzudrehen. Ich kann es verstehen irgendwo, aber ich kann gar nichts anderes machen.» Trainer Alexander Blessin pflichtete bei: «Im Normalfall sagt man, lass die Hände hinter dem Körper. Aber es ist halt ärgerlich, weil der Ball abgefälscht wird. Von da aus ist es in so einer Situation schwierig. Aber dass da die Hand im Spiel ist, sieht man.»

Noch größer war der Ärger beim Siegtor. Wahl vermutete, Pejcinovic habe sich den Ball an die eigene Hand geköpft: «Ich stehe daneben und möchte kein schlechter Verlierer sein und sagen, es lag daran. Für mich wirkte es so, als wenn sich Pejcinovic das Ding an die Hand köpft.» Auch Karol Mets bestätigte den Eindruck: «Das sah aus, als ob er seine eigene Hand anköpft, aber ich habe es nicht genau gesehen.» Der VAR griff nicht ein.

Die Niederlage katapultierte St. Pauli auf den direkten Abstiegsplatz. Wolfsburg kletterte auf Rang elf und verschaffte sich im Abstiegskampf Luft. Für zusätzliche Schlagzeilen sorgte Sky-Experte Didi Hamann, der Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer für dessen Reaktion auf die VAR-Entscheidung scharf kritisierte: «Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die geahndet werden sollte. Das sind Reaktionen, die wir aus fernen Ländern kennen. Er ist noch nicht sehr lange Cheftrainer in der Bundesliga (seit Dezember 2025, d. Red.), aber das sollte er lassen.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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