Dresden bildet am 13. Februar erneut eine Menschenkette – zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Die Veranstaltung setzt ein Zeichen für Versöhnung, Zusammenhalt, Demokratie und Frieden. Sie richtet sich zugleich gegen Rechtsextremismus und die Instrumentalisierung der Bombardierung durch rechte Kreise. Bis zu 10.000 Menschen werden erwartet.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Gemeinsam Haltung zeigen. Jeden Tag." Die Stadt Dresden organisiert das Event, angemeldet hat es Ursula Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden.
Der Tag beginnt am Vormittag mit dezentralen Veranstaltungen. Am Kulturpalast findet eine Auftaktkundgebung mit gemeinsamem Singen der Chöre der Dresdner Philharmonie statt. Anschließend bildet sich die Menschenkette, die die Innenstadt umschließt – allerdings nur auf der Altstädter Seite, da die Carolabrücke eingestürzt ist. In der Frauenkirche können Teilnehmer später still gedenken.
Starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus
Staudinger betonte die Bedeutung der Veranstaltung: «Es ist weiterhin nötig und nötiger denn je, ein starkes Zeichen zu setzen, angesichts der Verbrechen des Naziregimes und angesichts erstarktem Rechtsextremismus in Deutschland.» Demokratie und demokratischer Rechtsstaat seien nicht mehr selbstverständlich.
Am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach hatten britische und amerikanische Bomber Dresden zerstört. Bis zu 25.000 Menschen starben. Seit 2010 bildet die Stadt jährlich eine Menschenkette, um der rechten Vereinnahmung des Gedenkens entgegenzuwirken. Rechtsextreme nutzen die Bombardierung, um die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.












