Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis für mehrere Bundesländer herausgegeben. Betroffen sind ab Sonntagabend bis Montagmorgen Berlin, Brandenburg, große Teile Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Behörde warnt vor «Gefahr für Leib und Leben» durch plötzlich gefrierenden Regen. Besonders der morgendliche Berufsverkehr am Montag droht massiv beeinträchtigt zu werden.
Die Warnung gilt regional unterschiedlich ab 18 Uhr am Sonntagabend bis 9 Uhr am Montagmorgen. Ein Streifen vom Erzgebirge über Brandenburg und Berlin bis nach Vorpommern ist besonders betroffen. In Sachsen beginnt der gefrierende Regen am Abend, die Situation entspannt sich dort in der zweiten Nachthälfte. Brandenburg und Berlin werden ab dem späteren Abend zum Schwerpunkt der Glatteisbildung. Der DWD teilte mit: «Etwa ab Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen».
Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee erwartet
Neben dem Glatteis breitet sich Schneefall von den Alpen nordwärts aus. Innerhalb von zwölf Stunden werden fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet, lokal bis zu 15 Zentimeter. Im östlichen Baden-Württemberg sowie im westlichen und nördlichen Franken sind sogar 15 bis 25 Zentimeter möglich. Der Westen Deutschlands westlich des Rheins bleibt weitgehend von Niederschlägen verschont.
Die Temperaturen liegen westlich des Rheins bei zwei bis fünf Grad, am Oberrhein bis zu sieben Grad. Im Rest des Landes bewegen sich die Werte zwischen minus einem und plus zwei Grad.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen befürchtet
DWD-Meteorologe Markus Übel warnte vor massiven Auswirkungen auf den Straßenverkehr: «Teils muss mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden.» Auch auf den Schienen drohen Probleme. Der DWD rät dringend, Aufenthalte im Freien und Autofahrten zu vermeiden. Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte äußerste Vorsicht walten lassen und sich auf Störungen einstellen.
Wetteraussichten für Montag und Dienstag
Am Montag fällt tagsüber leichter bis mäßiger Schnee. Übel erklärte: «Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist». Im Nordosten werde der anfangs gefrierende Regen in Schnee übergehen, «sodass auch dort einige Zentimeter Neuschnee möglich sind».
In der Nacht zum Dienstag setzt sich der Schneefall regional fort, die Intensität lässt aber nach. Glätte durch Schnee, Matsch und gefrierende Nässe bleibt weiter möglich. Auch Wetterexperte Jörg Kachelmann warnte auf seinem Wetterportal vor der gefährlichen Situation, besonders im Raum Berlin.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
