Bundesweite Aktion: Fans protestieren in mehreren Stadien gegen Sicherheitspläne

upday.com 2 godzin temu
Kein Durchkommen für Gladbachs Tabakovic. Ulrich Hufnagel/dpa

Fußballfans haben am Freitagabend in mehreren deutschen Stadien gegen geplante Sicherheitsmaßnahmen der Politik protestiert. In den ersten zwölf Minuten der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig (0:0) sowie bei weiteren Spielen blieben die Fankurven demonstrativ still. Die koordinierte Aktion richtete sich gegen Pläne der Innenministerkonferenz, die nächste Woche in Bremen tagen wird.

Vor 50.029 Zuschauern im Borussia-Park zeigten Gladbacher Fans Transparente mit der Aufschrift: «Nein zu den Plänen der Innenministerkonferenz. Innenminister Reul: Keine Beschlüsse gegen unsere Fankultur». Nach der Schweigephase skandierten die Anhänger: «Ihr macht unseren Sport kaputt». Auch in der 2. Bundesliga protestierten Fans bei den Spielen zwischen Schalke und Paderborn sowie Hannover und Karlsruhe auf die gleiche Weise.

Befürchtete Maßnahmen

Die Fans wenden sich gegen mögliche Verschärfungen wie personalisierte Eintrittskarten und intensivierte Stadionverbote. Diese Themen sollen bei der Innenministerkonferenz nächste Woche in Bremen diskutiert werden. Bereits am vergangenen Wochenende hatten Fangruppen in anderen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga ähnlich protestiert.

Verein zeigt Verständnis

Die Geschäftsführung von Borussia Mönchengladbach äußerte sich zu dem Protest: «Den Protest unserer Fans können wir nachvollziehen. Selbstverständlich ist uns die Sicherheit unserer Stadionbesucher über alle Maßen wichtig. Wir sind aber davon überzeugt, dass der Stadionbesuch sicher ist».

Sportliche Ergebnisse

Das Spiel zwischen Gladbach und Leipzig endete torlos. In der 2. Bundesliga gewann Schalke 04 gegen Paderborn mit 2:1 und übernahm die Tabellenführung. Hannover 96 besiegte Karlsruhe mit 3:0 und kletterte auf den Relegationsplatz.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału