Eine Deutsch-Ukrainerin ist in Berlin wegen des Verdachts der Spionage für den russischen Geheimdienst festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft der Frau vor, Informationen zum Ukraine-Krieg weitergegeben zu haben – darunter Standorte der Rüstungsindustrie und geplante Drohnenlieferungen an die Ukraine. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erließ am Mittwoch Haftbefehl, die Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Die Beschuldigte soll Kontakt zu einem russischen Geheimdienstmitarbeiter an der russischen Botschaft aufgenommen haben. Dabei habe sie gezielt nach Standorten der Rüstungsindustrie und geplanten Drohnenlieferungen gefragt. Außerdem kontaktierte sie ehemalige Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, die sie persönlich kannte.
Parallel zur Festnahme durchsuchte die Polizei unter Leitung des Bundeskriminalamts mehrere Wohnungen. Betroffen waren neben der Hauptverdächtigen zwei weitere Mitbeschuldigte in Rheinland-Pfalz im Kreis Ahrweiler, Brandenburg im Havelland und München. Diese beiden Personen sind derzeit noch auf freiem Fuß.
Hintergrund zur Verdächtigen
Die festgenommene Frau lebt seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland und bot Marketingdienstleistungen an. In Sicherheitskreisen war sie als pro-russische Netzwerkerin bekannt. Sie bewegte sich im politischen Berlin und nahm an Veranstaltungen verschiedener Vereine und Organisationen teil. Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft basieren auf Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz und des Militärischen Abschirmdienstes.
Separater Fall: Terror-Unterstützer verhaftet
Ebenfalls am Mittwoch nahm die Polizei in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer pro-russischer Milizen fest – ein Russe und ein Deutscher. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, seit 2016 in einem Verein eine führende Rolle gespielt zu haben. Dieser Verein soll Hilfsgüter, medizinische Produkte und Drohnen in den ukrainischen Donbass transportiert haben – bestimmt für die pro-russischen Milizen der "Volksrepubliken Donezk" und Lugansk, die die Bundesanwaltschaft als Terrororganisationen einstuft. Beide Beschuldigte sitzen ebenfalls in Untersuchungshaft.
Die Bundesanwaltschaft stellte klar: Zwischen dem Spionagefall und dem Verfahren gegen die Terror-Unterstützer besteht keinerlei Verbindung.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







