Deutschlandticket wird teurer: Ab jetzt 63 statt 58 Euro

upday.com 2 godzin temu
Ein Verkehrsmanager präsentiert das Deutschlandticket in digitaler und physischer Form (Symbolbild) (Photo by JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images) Getty Images

Das Deutschlandticket für den Nahverkehr ist zum Jahresbeginn teurer geworden. Der monatliche Preis steigt von 58 Euro auf 63 Euro. Die Erhöhung kommt, weil Bund und Länder nicht bereit sind, zusätzliche Kosten über die vereinbarten drei Milliarden Euro jährlich hinaus zu tragen. Mehr als 14 Millionen Menschen nutzen das Ticket.

Die Verkehrsminister hatten im September beschlossen, die Finanzierung bis 2030 zu stabilisieren. Bund und Länder steuern jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bei. Diese Mittel gleichen Einnahmeausfälle der Verkehrsunternehmen aus, die durch das günstige Deutschlandticket entstehen.

Index-Regelung ab 2027

Ab 2027 soll ein Index die künftigen Preise bestimmen. Dieser berücksichtigt Personal- und Energiekosten sowie allgemeine Kostensteigerungen. Die Verkehrsministerkonferenz will im Frühjahr über die genaue Ausgestaltung entscheiden. Die Regelung soll die bisherige politische Preisfindung beenden, die zu erheblichen Streitigkeiten geführt hatte.

Das Deutschlandticket ermöglicht als monatlich kündbares Abo bundesweite Fahrten im Nah- und Regionalverkehr. Es wurde im Mai 2023 eingeführt und hat die vorherigen Tarifstrukturen stark vereinfacht. Der Einführungspreis lag bei 49 Euro, Anfang 2025 erfolgte die erste Erhöhung auf 58 Euro. Das Ticket ist günstiger als frühere regionale Abonnements, was zu Einnahmeausfällen bei den Verkehrsunternehmen führt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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