Die Frau ohne Gesicht: Letzter Thiel-Krimi mit dem echten Ermittler - er ist verstorben

upday.com 3 godzin temu
Als der Fall Fahrt aufnimmt, verschlägt es Kommissar Ingo Thiel alias Heino Ferch (l) ins kalte Venedig. Luca Baggio/Arte/dpa

Das ZDF zeigt heute um 20.15 Uhr den Krimi «Ingo Thiel - Die Frau ohne Gesicht». Der siebte Teil der Reihe mit Heino Ferch hat eine besondere Bedeutung: Es ist der letzte Film, bei dem der echte Ingo Thiel als technischer Berater mitwirkte, bevor er im Juli vergangenen Jahres im Alter von 62 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstarb.

Der reale Mönchengladbacher Mordermittler Thiel wurde 2010 deutschlandweit bekannt, als er den Fall des verschwundenen zehnjährigen Mirco aufklärte. Die monatelange Suche nach dem Täter verfolgten damals Menschen im ganzen Land. Seine Erfahrung als Verhör-Spezialist und seine beharrliche Ermittlungsarbeit machten ihn zur Legende.

Im aktuellen Film wird eine entstellte Frauenleiche auf einer abgesperrten Landstraße am Niederrhein entdeckt. Die Tote wurde mehrfach überfahren, wochenlang scheitert die Identifizierung. Jemand legt Blumen an der Fundstelle nieder. Die Spuren führen schließlich nach Italien: Die Verstorbene, eine geschiedene Kunsthistorikerin namens Clara und Mutter einer Tochter, lebte in Venedig. Mit Hilfe einer italienischen TV-Sendung über Kriminalfälle gelingt die Identifizierung.

Ferchs Darstellung des Ermittlers

Heino Ferch übernahm für seine Rolle bewusst Eigenschaften des echten Ingo Thiel. In einem Interview mit dem «Express» im Juli 2025 beschrieb der Schauspieler sein erstes Treffen mit dem Ermittler. Er orientierte sich an Thiels äußerer Erscheinung wie der Lederjacke und Jeans.

«Auch sein Kettenrauchen habe ich für den Film übernommen. Ich habe mir auch seine Art, sich zu bewegen, genau angeschaut, seinen Humor – er hatte wirklich einen guten Witz», erklärte Ferch. Besonders beeindruckten ihn Thiels Verhörtechnik und Sprechweise: «Bei seiner Art zu reden, fand ich seine Pausen sehr spannend. Er war ja auch ein erfahrener Verhör-Spezialist, der eine Frage geradeaus gestellt hat und dann lange auf eine Antwort warten konnte.»

Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten, ist aber keine dokumentarische Aufarbeitung. Der erste Film adaptierte bereits den spektakulären Mirco-Fall, der Thiel national bekannt machte. Thiels Team soll die Serie auch künftig weiter beraten. Der Film war bereits im November auf Arte zu sehen und ist im ZDF-Streamingportal verfügbar.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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