Draisaitl und Schmid tragen deutsche Fahne bei Olympia - Rekord-Abstimmung

upday.com 2 godzin temu
Leon Draisaitl und Katharina Schmid werden die deutsche Fahne bei den Winterspielen tragen (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl und Skispringerin Katharina Schmid tragen die deutsche Fahne bei den Eröffnungszeremonien der Winterspiele in Mailand und Cortina. Sportfans und das deutsche Team trafen die Entscheidung per Online-Abstimmung. Rund 135.000 Olympia-Fans beteiligten sich an der Wahl – ein neuer Rekord für Winterspiele. Die Zeitung «Bild» berichtete zuerst über die Auswahl.

Draisaitl läuft bei der Eröffnungszeremonie im Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand voran, Schmid trägt die Fahne bei der Zeremonie in Predazzo.

Der Topstürmer der Edmonton Oilers ist der bestbezahlte Spieler weltweit – sein Vertrag über acht Jahre bringt ihm 112 Millionen US-Dollar ein. 2020 wählten ihn zu Deutschlands Sportler des Jahres.

Für Schmid werden die Winterspiele zum krönenden Abschluss ihrer Karriere. Die Oberstdorferin nimmt zum vierten Mal an Olympischen Spielen teil und kündigte kurz nach Weihnachten ihren Rücktritt für diesen Frühling an. Die siebenmalige Weltmeisterin gewann zweimal Olympia-Silber – 2018 in Südkorea und vier Jahre später in China, jeweils im Einzel.

Abstimmung mit Rekord-Beteiligung

Die Wahlbeteiligung übertraf die vorherigen Winterspiele deutlich. Bei den Olympischen Spielen in Peking vor vier Jahren hatten sich 120.000 Fans an der Abstimmung beteiligt. Den absoluten Rekord hält die Wahl vor den Sommerspielen in Paris 2024 mit einer halben Million Teilnehmern.

Fans und Athletinnen und Athleten entschieden je zur Hälfte. Der DOSB hatte die Kandidaten nach Erfolgen, Vorbildfunktion und der Vertretung verschiedener Sportarten vorausgewählt. Gegen Draisaitl angetreten waren der nordische Kombinierer Johannes Rydzek und Rodler Tobias Wendl, gegen Schmid die Bob-Pilotin Laura Nolte und Snowboarderin Ramona Hofmeister.

«Ein absolutes Highlight»

Draisaitl zeigte sich überwältigt von der Ehre: «Es ist was ganz, ganz Besonderes. Ich meine, wann kannst du als Sportler deine ganze Nation bei einem Turnier, bei einer Olympiade vorne weglaufen und das Land repräsentieren. Das wäre für mich ein absolutes Highlight.»

Schmid hatte kurz vor der Entscheidung erklärt: «Es wäre eine Wahnsinns-Ehre, wenn ich da als Fahnenträgerin einlaufen dürfte.» Und weiter: «So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben.» Chef de Mission Olaf Tabor sagte kurz vor der Verkündung des Wahlergebnisses: «Wer es auch immer sein wird, es wird ein würdiges Duo sein.»

Schmid prägte das deutsche Frauen-Skispringen über Jahre und kämpfte für dichtere Wettkampfkalender, erweiterte WM- und Olympia-Programme sowie mehr Medienaufmerksamkeit.

Bei den Winterspielen 2022 in Zhangjiakou disqualifizierten die Offiziellen sie im Mixed-Teamspringen wegen eines regelwidrigen Skianzugs – damals noch unter ihrem früheren Namen Althaus. Die Premiere ihrer Kolleginnen bei der nächsten Vierschanzentournee wird sie als Zuschauerin erleben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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