Drei Millionen Seiten Epstein-Akten freigegeben – sie zeigen brisante Andrew-E-Mails

upday.com 4 godzin temu
In den neu veröffentlichten Files kommt auch der Name «Andrew» häufig vor. (Archivfoto) Aaron Chown/PA Wire/dpa

Neu veröffentlichte Dokumente aus dem Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein gewähren Einblick in E-Mail-Verkehr mit dem früheren britischen Prinzen Andrew. Die vom US-Justizministerium am Freitagabend freigegebenen Unterlagen umfassen mehr als drei Millionen Seiten Dokumente sowie Tausende Videos und Fotos. Sie legen nahe, dass Epstein 2010 ein Abendessen für Andrew mit einer 26-jährigen Russin in London arrangierte – kurz nachdem der Multimillionär eine Haftstrafe wegen Prostitution Minderjähriger verbüßt hatte.

Andrew Mountbatten-Windsor (65), jüngerer Bruder von König Charles III. (77), antwortete laut den Dokumenten auf Epsteins Dinner-Vorschlag: «(...) ich wäre entzückt, sie zu sehen». Die Korrespondenz wirft erneut Fragen über Andrews Verbindungen zu Epstein auf, obwohl er stets bestritten hat, von dessen kriminellen Aktivitäten gewusst zu haben.

E-Mails mit Spitznamen "sweet pea"

Weitere E-Mails aus dem März 2002 zeigen Korrespondenz zwischen Epsteins Gehilfin Ghislaine Maxwell und einer Person, die als "The Invisible Man" adressiert wurde und mit "A" unterschrieb. Maxwell verwendete in den Nachrichten den Spitznamen "sweet pea" für den Empfänger. In einer E-Mail vom 31. März 2002, dem Tag nach dem Tod der Queen Mother, schrieb sie kondolierend über den Verlust.

Die teilweise geschwärzten Dokumente machen einige Zuordnungen schwierig. Das US-Justizministerium betonte, dass eine bloße Erwähnung in den Epstein-Akten nicht auf Fehlverhalten hindeute.

Verbindung zu Sarah Ferguson

Auch Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson (66) taucht in den Dokumenten auf. E-Mails aus dem Jahr 2009 zeigen, dass sie Epstein als «Legende» und «Bruder, den ich mir immer gewünscht habe» bezeichnete. Ferguson gestand 2011 in einem Interview mit dem "Evening Standard", 15.000 Pfund (derzeit etwa 17.000 Euro) von Epstein angenommen zu haben, und äußerte Bedauern über ihre Verbindung zu dem Sexualstraftäter.

Hintergrund der Vorwürfe

Andrew verlor seine Rolle als offizieller Repräsentant des Königshauses, alle Ehrentitel, militärischen Ränge und Auszeichnungen aufgrund von Missbrauchsvorwürfen. König Charles III. entzog ihm später auch den bei Geburt erworbenen Titel "Prinz". Das Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew beschuldigt, sie 2001 als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Eine Zivilklage gegen Andrew in den USA endete mit einer mutmaßlich millionenschweren Vergleichszahlung.

Epstein betrieb einen Missbrauchsring, der Dutzende Mädchen und junge Frauen zu Opfern machte. Andrew muss nach den Vorwürfen auch die Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor räumen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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