Einzige Disziplin ohne Frauen könnte aus Olympia-Programm fliegen

upday.com 2 godzin temu
Vinzenz Geiger brachte sich beim Skispringen in eine gute Ausgangsposition, für Edelmetall reichte es trotzdem nicht. Daniel Karmann/dpa

Das deutsche Nordische Kombinations-Team holte bei den Olympischen Winterspielen keine Medaille. Johannes Rydzek wurde als bester Deutscher Achter, Vinzenz Geiger stürzte auf der letzten Runde ab und landete auf Platz zehn. Die Disziplin kämpft gleichzeitig um ihre olympische Zukunft.

Geiger ging nach dem Skispringen von Platz acht ins Zehn-Kilometer-Skilanglaufrennen, 29 Sekunden hinter dem Führenden. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke brach er unter sehr schwierigen Bedingungen auf der letzten Runde ein. Vor vier Jahren hatte er in Peking noch Gold im Normalschanzen-Einzel gewonnen.

Rydzek startete 42 Sekunden hinter der Spitze, Julian Schmid 43 Sekunden dahinter. Schmid beendete das packende Rennen auf Platz 14. Der Norweger Jens Luraas Oftebro holte Gold, der Österreicher Johannes Lamparter gewann Silber. Der Finne Eero Hirvonen gewann Bronze im italienischen Tesero.

Kampf um olympische Zukunft

Als einzige Disziplin bei den Winterspielen lässt die Nordische Kombination keine Frauen antreten. Die traditionsreiche Sportart könnte aus dem Olympia-Programm fliegen. Unklar ist, ob für die nächste Ausgabe Athletinnen hinzukommen oder die Disziplin komplett aus dem Programm gestrichen wird.

Sportlerinnen, Sportler und Funktionäre setzen sich seit Monaten für den Erhalt ein. Das Skispringen in Predazzo lockte ungewöhnlich viele Zuschauer vor Ort.

Geiger zeigte sich nach dem Wettkampf kämpferisch: «Wir haben einfach den geilsten Sport der Welt. So ist es einfach», so Geiger nach dem Skispringen in Predazzo. Bundestrainer Eric Frenzel muss sein Team nun auf die kommenden Herausforderungen einstellen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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