Luke Littler hat seine Darts-Weltmeisterschaft erfolgreich verteidigt. Der 18-jährige Engländer dominierte das Finale gegen den Niederländer Gian van Veen mit 7:1 und sicherte sich ein Rekord-Preisgeld von einer Million Pfund - umgerechnet rund 1,15 Millionen Euro.
Littler ist der erste Profi seit zehn Jahren, dem die Titelverteidigung gelingt. Zuletzt schaffte das der Schotte Gary Anderson. Mit nur 18 Jahren führt Littler nun die Weltrangliste mit einem Vorsprung von über 1,5 Millionen Pfund an.
«Das fühlt sich atemberaubend an», sagte Littler nach dem Triumph am späten Samstagabend im Londoner Alexandra Palace. Er zitierte den britischen Boxer Anthony Joshua: «Das erste Mal war so gut, ich musste es einfach noch einmal machen.» Über das Preisgeld fügte er hinzu: «Das ändert das Leben, das ändert absolut das Leben.»
Van Veen ohne Chance
Der 23-jährige van Veen, amtierender Europameister, hatte gegen Littlers Spielstärke keine Mittel. «Luke hat mir absolut keine Chance gelassen, er hat mich ständig unter Druck gesetzt. Er ist fantastisch, deshalb ist er die Nummer eins», räumte der Niederländer ein.
Das Finale war das jüngste in der WM-Geschichte. Bereits vor gut zwei Jahren trafen beide im Finale der Junioren-Weltmeisterschaft aufeinander - damals gewann ebenfalls Littler.
Eine Wespe sorgte während des Spiels für eine kurze Unterbrechung. Die Fans im "Ally Pally" widmeten dem Insekt spontan ein Lied.
Neue niederländische Nummer eins
Trotz der deutlichen Niederlage verdrängte van Veen durch seine Leistungen bei der WM Michael van Gerwen als niederländische Nummer eins. Van Gerwen hatte diese Position 13 Jahre lang inne.
Littler war vor dem Finale selbstbewusst: «Mein größter Vorteil ist, dass ich schon Weltmeister bin. Ich gehe mit großem Selbstvertrauen ins Finale.» Dieses Selbstvertrauen zahlte sich aus - nach drei WM-Wochen stemmt er nun die über 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy.
Das Quartett der deutschen Profis - Martin Schindler, Gabriel Clemens, Arno Merk und Ricardo Pietreczko - enttäuschte beim Turnier. Alle vier schieden in der dritten Runde aus. Schindler fiel in der Weltrangliste von Platz 13 auf 15 zurück.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.



