Der Skisprung-Dominator zeigt erstmals Schwäche: Domen Prevc landete in der Qualifikation zum dritten Springen der 74. Vierschanzentournee nur auf Platz 30. Der 26-jährige Slowene, der zuvor jede Qualifikation und jeden Wettbewerb des Schanzen-Spektakels gewonnen hatte, kam mit 112 Metern nicht über einen enttäuschenden Mittelfeldplatz hinaus. Die Konkurrenz schöpft neue Hoffnung.
Deutschlands Top-Skispringer Philipp Raimund (25) kommentierte Prevcs Patzer mit einer Mischung aus Erleichterung und sportlicher Fairness. «Es ist zumindest mal schön zu sehen, dass er keine Maschine ist und nicht einfach jeden Sprung bei egal welchen Bedingungen runterzaubern kann», sagte Raimund. «Das macht die Tournee vielleicht auch ein bisschen spannender.»
Der Deutsche betonte zugleich den sportlichen Geist des Wettbewerbs: «Es ist immer noch Sport. Der Beste soll gewinnen. Ich wünsche keinem Pech», stellte Raimund klar.
Er selbst landete auf Platz sechs der Qualifikation. Bester Deutscher war Felix Hoffmann auf Rang vier.
Zwischenfall mit Werbebande
Raimund erlebte in der Qualifikation selbst einen brenzligen Moment. Nach seiner Landung prallte er mit der Hand gegen den oberen Teil einer Werbebande und beschädigte diese. «Ich war nicht gewohnt, dass ich da unten so schnell bin», erklärte der Springer. Der 25-Jährige hatte zu spät gebremst. «Mir geht's so weit gut», beruhigte Raimund.
Das dritte Springen der Vierschanzentournee findet heute um 13:30 Uhr auf der Bergiselschanze in Innsbruck statt. ZDF und Eurosport übertragen live.
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