Fundamentaler Kurswechsel: Pentagon fordert von Europa deutlich mehr Eigenverantwortung

upday.com 4 godzin temu
Das Pentagon veröffentlicht eine neue Verteidigungsstrategie mit scharfer Kritik an Verbündeten (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Das Pentagon hat am späten Freitagabend eine neue Verteidigungsstrategie veröffentlicht, die traditionelle Verbündete der USA scharf kritisiert. Das 34-seitige Dokument wirft Partnern in Europa und Asien vor, sich zu lange auf amerikanische Verteidigungssubventionen verlassen zu haben. Die Strategie fordert Verbündete auf, deutlich mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit zu übernehmen.

Die neue National Defense Strategy markiert einen fundamentalen Kurswechsel gegenüber der Biden-Administration. Während die 2022 veröffentlichte Strategie China als «maßgebliche Herausforderung» Amerikas definierte, verschiebt die Trump-Regierung den Fokus auf US-Interessen in der westlichen Hemisphäre. Das Dokument beschreibt sich selbst als «ein scharfer Wandel — in Ansatz, Fokus und Ton».

America First als Leitprinzip

Die Strategie kritisiert in ihrem Eröffnungssatz frühere Regierungen deutlich: «Zu lange hat die US-Regierung vernachlässigt — sogar abgelehnt — Amerikaner und ihre konkreten Interessen an erste Stelle zu setzen». Das Dokument verweist auf die «America First»-Philosophie aus der nationalen Sicherheitsstrategie des Weißen Hauses.

Besonders brisant: Die Strategie nennt explizit US-Zugang zum Panamakanal und Grönland als Schlüsselinteressen. Das Pentagon fordert «glaubwürdige Optionen zur Garantie des militärischen und kommerziellen US-Zugangs zu Schlüsselgebieten». Präsident Trump hatte erst Tage vor der Veröffentlichung von einem möglichen «Rahmen eines zukünftigen Abkommens» mit Dänemark gesprochen und «totalen Zugang» zu Grönland gefordert.

Westliche Hemisphäre im Fokus

Die neue Strategie betont, die USA würden «aktiv und furchtlos Amerikas Interessen in der gesamten westlichen Hemisphäre verteidigen». Gegenüber Nachbarn von Kanada bis Südamerika gelte: «Wir werden in gutem Glauben zusammenarbeiten [...], aber wir werden sicherstellen, dass sie unsere gemeinsamen Interessen respektieren und ihren Teil zur Verteidigung beitragen». Falls nicht, werde man bereit sein, «fokussierte, entschlossene Maßnahmen, die US-Interessen konkret voranbringen» zu ergreifen.

Das Pentagon verwies darauf, dass Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Anfang des Monats abgesetzt wurde, und warnte: «alle Narco-Terroristen sollten dies zur Kenntnis nehmen».

Neue Töne gegenüber China und Asien

Das Pentagon wählt überraschend moderate Töne gegenüber China. Das Ziel sei «nicht China zu dominieren; noch es zu erwürgen oder zu demütigen», heißt es im Dokument. «Dies erfordert keinen Regimewechsel oder irgendeinen anderen existenziellen Kampf». Stattdessen strebe Präsident Trump «einen stabilen Frieden, fairen Handel und respektvolle Beziehungen zu China» an und wolle «ein breiteres Spektrum militärischer Kommunikation öffnen».

Die Strategie erwähnt Taiwan nicht — ein markanter Unterschied zur Biden-Strategie von 2022, die das Versprechen enthielt, die USA würden «Taiwans asymmetrische Selbstverteidigung unterstützen».

Zu Südkorea heißt es, das Land sei «in der Lage, primäre Verantwortung für die Abschreckung Nordkoreas mit kritischer, aber begrenzter US-Unterstützung zu übernehmen».

Europa soll selbst verteidigen

Für Europa formuliert das Pentagon klare Erwartungen: «Russland wird auf absehbare Zeit eine anhaltende, aber beherrschbare Bedrohung für die östlichen NATO-Mitglieder bleiben». Europäische Verbündete seien «gut positioniert, um primäre Verantwortung für Europas konventionelle Verteidigung zu übernehmen» — während die USA ihre Truppenpräsenz anpassen: «während wir die US-Truppenpräsenz und Aktivitäten im europäischen Raum anpassen».

Die Veröffentlichung folgt einer Woche voller Spannungen zwischen der Trump-Regierung und traditionellen Verbündeten, darunter Drohungen mit Zöllen gegen europäische Partner und der Versuch, Grönland zu erwerben. Verbündete dürften laut Einschätzungen «mit ziemlicher Sicherheit» mit den Forderungen der Strategie unzufrieden sein.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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