Hoffenheim hat Sandro Wagner die Rückkehr zu seinem Ex-Verein vermiest. Die TSG 1899 Hoffenheim besiegte den FC Augsburg mit 3:0 (3:0) am zwölften Bundesliga-Spieltag in Sinsheim.
Für Wagner, der am Samstag seinen 38. Geburtstag feierte und früher als Stürmer für Hoffenheim spielte, wurde die Reise zu seinem ehemaligen Verein zum Debakel. Augsburg verpasste es, sich weiter vom Abstiegsplatz abzusetzen.
Hoffenheim hingegen bleibt seit sechs Spielen ungeschlagen und festigt seine Position als Europapokal-Kandidat.
Die Hoffenheimer dominierten von Beginn an. Das junge Angriffstrio mit Tim Lemperle, Fisnik Asllani und Bazoumana Touré setzte die Augsburger Defensive unter Dauerdruck. Touré erzielte in der 16. Minute das 1:0, nachdem Chrislain Matsima den Ball verloren hatte. Nur zehn Minuten später erhöhte Wouter Burger auf 2:0. Kurz vor der Halbzeitpause lenkte Cedric Zesiger einen Flankenball von Vladimir Coufal ins eigene Tor - 3:0 zur Pause.
Wagner reagierte sichtbar frustriert auf die Leistung seiner Mannschaft. Er zog zunächst seine Jacke aus, später auch seine Kappe. Seine Anweisungen von der Seitenlinie verpufften wirkungslos.
In der 83. Minute traf Samuel Essende noch für Augsburg, doch der Videoassistent nahm den Treffer wegen Abseits zurück. Vor 20.218 Zuschauern in Sinsheim blieb es beim klaren 3:0.
Wagners Hoffenheim-Historie
Der heutige Augsburg-Trainer verbrachte als Spieler seine erfolgreichste Zeit bei der TSG. 2016 wechselte Wagner von Darmstadt 98 nach Hoffenheim und erzielte 15 Tore in 42 Bundesliga-Spielen. Die starken Leistungen brachten ihm die Nominierung für die Nationalmannschaft ein. Später wechselte er zum FC Bayern. Nach seiner Karriere wurde Wagner Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann, bevor er im Sommer den Cheftrainer-Posten in Augsburg übernahm.
Unterschiedliche Entwicklungen
Hoffenheim hat unter Chefcoach Christian Ilzer eine beeindruckende Serie aufgebaut. Nach einem Remis folgen fünf Siege in Folge - die TSG mischt im Rennen um die internationalen Plätze mit.
Augsburg hingegen befindet sich weiter im Abstiegskampf. Die Schwaben hatten zwar zuletzt gegen den Hamburger SV 1:0 gewonnen, nach zuvor drei Niederlagen. Doch der Auftritt in Sinsheim offenbarte die Probleme des Teams.
FC Augsburgs Sportchef Andreas Schicker hatte vor dem Spiel im Sky-Interview über die internen Turbulenzen im Verein gesprochen: «Ich hoffe es für den Verein, dass diese Themen nicht mehr aufkommen, dass wir Ruhe reinkriegen und uns im Endeffekt auf den Fußball konzentrieren, weil da ist heuer was möglich in der Saison.» Die sportliche Entwicklung bei Hoffenheim zeigt, was mit Ruhe und Fokus möglich ist.
Augsburg verzichtete auf Jeffrey Gouweleeuw (verletzt) und Keven Schlotterbeck (gesperrt), konnte die Ausfälle aber nicht kompensieren.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









