Musiker Gil Ofarim hat sich im RTL-Dschungelcamp bei den Bürgern Leipzigs und Sachsens entschuldigt – kurz darauf stürzte er bei einer Dschungelprüfung und musste medizinisch versorgt werden. Der 43-Jährige äußerte sich erstmals zu einer «immensen» Konventionalstrafe, die ihn am vollständigen Sprechen über den Leipzig-Vorfall von 2021 hindert. Die dramatischen Ereignisse spielten sich am Dienstagabend live im Fernsehen ab.
Moderatorin Sonja Zietlow (57) und Jan Köppen (42) unterbrachen die Sendung gegen 20:10 Uhr mit der Ankündigung: «Es hat einen Unfall gegeben.» Ofarim war bei einer Geschicklichkeitsprüfung auf einer rutschigen Insel in einem Teich ausgerutscht und gestürzt. Er griff sich an den Kopf und blieb liegen. Mehrere Mitarbeiter eilten zu ihm. Seine Mitstreiterin Eva Benetatou (33) war sichtlich schockiert und sagte: «Das habe ich noch nie erlebt.» Die Prüfung wurde abgebrochen, Ofarim erhielt medizinische Versorgung.
Kritik von Stephen Dürr
Vor dem Unfall hatte Schauspieler Stephen Dürr (51) Ofarim im Camp konfrontiert. Er kritisierte dessen Verhalten als «Chamäleon»-artig und bezeichnete Ofarims Schweigen zum Leipzig-Vorfall als «sehr unbefriedigend». Dürr, der persönliche Verbindungen zu Leipzig und dem betroffenen Hotel hat, forderte Ofarim auf: «Dass du nach vorne trittst und sagst 'Das ist scheiße gelaufen'. Ich nehme die Kritik an - und dann wird das alles auch wieder abebben.» Als Symbol überreichte er Ofarim eine Chamäleon-Figur.
Ofarim reagierte «sichtlich nachdenklich» mit einem leisen «Vielen Dank!» auf die Kritik.
Entschuldigung bei Leipzig und Sachsen
Daraufhin äußerte sich Ofarim in der Sendung zu dem Vorfall von 2021. Er stellte klar: «Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, aber der Vorfall und alles, was ich dazu sagen darf, hatte nie etwas mit der Stadt Leipzig zu tun.» Weiter sagte er: «Das hatte nie etwas mit dem Bundesland Sachsen zu tun und es sollte nie so rüberkommen. Wenn dem so ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig.»
Der Musiker betonte, er könne «nie wieder gut machen». Er werde sich «sehr oft» entschuldigen können, «es wird aber nie genug sein».
Konventionalstrafe verhindert vollständige Offenheit
Erstmals sprach Ofarim über eine Konventionalstrafe, die ihn an vollständiger Offenheit hindert. Er sagte: «Ja ... Und die Konventionalstrafe ist immens. Ich kann es nicht ändern. Ich werde damit wahrscheinlich den Rest meines Lebens leben müssen.» In einem Einzelinterview äußerte er die Hoffnung, dass «die Beleidigungen, Anfeindungen, [...] die Ablehnung, eines Tages aufhören könnten». Er stellte klar: «Was ich mir so sehr wünsche, dass man versteht, dass es hier nie um volle Offenheit geht und am Ende wissen dann alle, was passiert ist und wie es passiert ist. Das wird nicht passieren.»
Der Sänger hatte 2021 auf Instagram behauptet, ein Hotelmitarbeiter in Leipzig habe sich antisemitisch geäußert. Diese Behauptung wurde später widerlegt, Ofarim zog sie zurück. In den ersten Tagen im Dschungelcamp hatte er bereits von einer «Verschwiegenheitsvereinbarung» gesprochen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








