Handy weg im Unterricht? CDU plant bundesweites Verbot bis Klasse 10

upday.com 2 godzin temu
Laut einem CDU-Antrag soll es bundesweit geltende Regeln für den Umgang mit Handys in der Schule geben. (Symbolbild) Roland Weihrauch/dpa

Die CDU diskutiert Ende Februar auf ihrem Bundesparteitag einen Antrag für bundesweit einheitliche Handy-Verbote an Schulen bis zur zehnten Klasse. Die Frauen Union und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion fordern sogenannte «digitale Schutzzonen», in denen die Schulen privates Surfen und Chatten während des Unterrichts und in den Pausen verbieten.

Der Antrag trägt den Titel «Digitale Schutzzonen an Schulen – Bundesweite Regelung zur privaten Nutzung von digitalen Endgeräten bis Klasse 10 einführen». Die Initiative zielt darauf ab, die aktuell unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern zu vereinheitlichen und damit Rechtssicherheit für Schulen zu schaffen.

Die Schulen dürfen Ausnahmen nur aus pädagogischen Gründen erlauben. Auch bei medizinischer Notwendigkeit oder für den gezielten Einsatz im Unterricht dürfen Schüler Smartphones und Tablets nutzen.

Wissenschaftliche Begründung

Die Antragsteller stützen sich auf wissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen ständiger Smartphone-Nutzung und sinkender Aufmerksamkeit herstellen. Die Untersuchungen zeigen zudem höhere Stresslevel bei Schülern und ein gestörtes Lernumfeld.

Lehrer berichten von Konflikten, Cybermobbing und Unterrichtsstörungen durch Handys. Die bisherige Regelungsvielfalt in den Bundesländern schafft Unsicherheit für Schulen, Lehrkräfte und Eltern.

Umsetzung und politische Hürden

Der Antrag fordert die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, einheitliche Richtlinien und Empfehlungen zu entwickeln. Diese sollen auf bereits bestehenden Regelungen in einzelnen Bundesländern aufbauen. Der Antrag gibt Schulträgern und Schulleitungen klare Verantwortlichkeiten, um die Regeln umzusetzen und zu kontrollieren.

Die Schulen sollen Eltern und Erziehungsberechtigte als Partner einbinden und sie unterstützen, wenn sie die digitale Mediennutzung ihrer Kinder begleiten.

Für eine generelle Umsetzung der vorgeschlagenen Regeln braucht die CDU allerdings die Zustimmung des Koalitionspartners SPD.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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