Indien will Autozölle von 110% auf 40% senken – E-Autos fünf Jahre ausgenommen

upday.com 2 godzin temu
Indien plant drastische Senkung der Importzölle auf europäische Autos (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Indien will die Importzölle auf europäische Autos drastisch senken – von bis zu 110 Prozent auf 40 Prozent. Das geht aus einem geplanten Freihandelsabkommen mit der EU hervor, das bereits am Dienstag verkündet werden könnte. Für europäische Autohersteller wie Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW öffnet sich damit ein riesiger Zukunftsmarkt.

Zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen bestätigten die Pläne. Die Zölle sollen zunächst auf 40 Prozent fallen und später weiter auf zehn Prozent sinken. Das Abkommen gilt für Fahrzeuge mit einem Importpreis von mehr als 15.000 Euro und einem anfänglichen Kontingent von rund 200.000 Verbrenner-Fahrzeugen pro Jahr.

Elektrofahrzeuge sind in den ersten fünf Jahren von den Zollsenkungen ausgenommen. Damit will Indien seine heimische E-Auto-Industrie schützen, zu der Hersteller wie Mahindra & Mahindra und Tata Motors gehören.

Durchbruch für einen schwierigen Markt

Indien ist der drittgrößte Automarkt der Welt mit rund 4,4 Millionen verkauften Fahrzeugen pro Jahr. Bisher kontrollierten der japanische Hersteller Suzuki sowie die indischen Marken Mahindra und Tata zwei Drittel des Marktes. Europäische Autobauer halten weniger als vier Prozent Marktanteil – auch wegen der extrem hohen Importzölle von 70 bis 110 Prozent.

Das Abkommen wird in Indien bereits als "Mutter aller Abkommen" bezeichnet. Einige Unternehmen planen laut den Insidern bereits neue Investitionen, da der indische Markt bis 2030 auf sechs Millionen Einheiten pro Jahr wachsen soll.

Gegenseitige Vorteile erwartet

Das Freihandelsabkommen soll auch indische Exporte ankurbeln. Besonders Textilien und Schmuck könnten profitieren – Branchen, die zuletzt unter 50-prozentigen US-Zöllen litten.

Das indische Handelsministerium und die EU-Kommission lehnten am Sonntag eine Stellungnahme ab.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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