Iran-Proteste eskalieren weiter: Trauernde vertreiben Sicherheitskräfte

upday.com 3 godzin temu
Die Proteste im Iran gehen nach dem Tod eines 21-Jährigen weiter (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die Proteste im Iran gehen weiter. Bei der Beerdigung des 21-jährigen Amirhessam Chodajari am Freitag jagten Trauernde angebliche Mitglieder der Sicherheitskräfte davon. Auch in der Stadt Sahedan an der pakistanischen Grenze kam es zu Demonstrationen. Chodajari war am Mittwoch in Kuhdascht getötet worden, mehr als 400 Kilometer südwestlich von Teheran.

Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars berichtet, dass die Darstellung der Regierung zu Chodajari nun in Frage gestellt wird. Die Behörden hatten den Getöteten als Mitglied der Basidsch-Freiwilligeneinheit der paramilitärischen Revolutionsgarden präsentiert. Der Vater des jungen Mannes widerspricht dieser Zugehörigkeit in einem Video. Ein im Internet kursierendes Video zeigt, wie Trauernde bei Chodajaris Beerdigung mutmaßliche Sicherheitskräfte vertreiben.

Bei den Protesten sind mindestens sieben Menschen durch Gewalt ums Leben gekommen. Es sind die größten Demonstrationen im Iran seit 2022. Damals hatte der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in Polizeigewahrsam landesweite Proteste ausgelöst.

Währungsverfall als Auslöser

Der Zusammenbruch der iranischen Währung Rial gegenüber dem Dollar treibt die Inflation und die Lebenshaltungskosten nach oben. Dies dient neben den wachsenden Rufen gegen die theokratische Regierung als unmittelbarer Auslöser der aktuellen Unruhen.

Die Regierung von Präsident Massud Peseschkian signalisiert Gesprächsbereitschaft mit den Demonstranten. Peseschkian räumte jedoch ein, dass er über begrenzte Möglichkeiten verfügt, dem Verfall der iranischen Währung entgegenzuwirken.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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