Komponist Glass verweigert Trump-Center seine Symphonie über Lincoln

upday.com 2 godzin temu
Nach der Umbenennung boykottieren zahlreiche Künstler und Künstlerinnen die Einrichtung. (Archivfoto) Jacquelyn Martin/AP/dpa

Der weltberühmte Komponist Philip Glass hat die Premiere seiner neuen Symphonie im Kennedy Center in Washington abgesagt. Der 88-Jährige begründete die Absage mit einem Konflikt zwischen den "jetzigen Werten" der Institution und seinem Werk, nachdem US-Präsident Donald Trump die Kontrolle über das renommierte Kulturhaus übernommen und es umbenannt hatte. Die "Symphonie Nr. 15" sollte im Juni uraufgeführt werden.

Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten ernannt. Anschließend benannte er die Institution in "Trump-Kennedy-Center" um.

Glass teilte seine Entscheidung in einem Brief mit, den er über die Plattform X veröffentlichte. Die jetzigen Werte des Kennedy Centers stünden in Konflikt mit seiner "Symphonie Nr. 15", schrieb der Komponist. Das Werk war als Auftragskomposition über den früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809-1865) entstanden.

Reihe von Absagen

Glass ist nicht der erste Künstler, der dem Kennedy Center eine Absage erteilt. Zuvor hatten bereits die Schauspielerin Issa Rae, das Musical "Hamilton", der Banjo-Spieler Béla Fleck, die Opernsängerin Renée Fleming, die Martha Graham Dance Company und der "Wicked"-Komponist Stephen Schwartz geplante Auftritte abgesagt. Auch die Washington National Opera zog sich zurück.

Das Kennedy Center wurde 1971 eröffnet und nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. Das prachtvolle Gebäude am Potomac River gilt als bedeutende Kulturinstitution, die traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik präsentiert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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