Kurz vor Trump-Friedensplan: Russland feuert 600 Drohnen auf Kiew

upday.com 1 godzina temu
Fast jede Nacht raubt Luftalarm den Menschen auch in Kiew den Schlaf. Efrem Lukatsky/AP/dpa

Russland hat Kiew in der Nacht mit einem massiven Raketen- und Drohnenangriff attackiert. Mindestens zwei Menschen starben, mehr als 20 wurden verletzt – darunter ein Kind. Die Attacke erfolgt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem eine ukrainische Delegation am Wochenende in die USA reisen will, um über den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zu verhandeln.

Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von 36 Raketen und fast 600 Drohnen, die auf ukrainische Ziele abgefeuert wurden. Getroffen wurden Wohngebäude und kritische Energieinfrastruktur. Rund 500.000 Menschen in Kiew waren zeitweise ohne Strom. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb auf X, Russland fahre fort «zu töten und zu zerstören», während weltweit über Friedenspläne diskutiert werde.

Selenskyj forderte erneut mehr Luftabwehrraketen von westlichen Partnern. Zudem verlangte er die Freigabe eingefrorener russischer Staatsvermögen in Belgien, sollte Moskau die Angriffe nicht einstellen. Die Ukraine führe derzeit Gespräche mit den USA und führenden europäischen Nationen, um den Krieg zu beenden.

Friedensgespräche im Fokus

Eine ukrainische Delegation will nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP am Wochenende in die USA reisen, um dort den von Trump vorgelegten Friedensplan zu besprechen. Ein Treffen sei im US-Bundesstaat Florida geplant. In der kommenden Woche soll Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin über den Plan verhandeln.

Kurz vor der geplanten Reise trat Andrij Jermak, langjähriger Stabschef Selenskyjs, wegen Korruptionsvorwürfen zurück. Gegen Jermak wird wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Atomenergie ermittelt. Gegenüber der New York Post kündigte er an, an die Front gehen zu wollen. Selenskyj plant für Samstag Gespräche über Jermaks Nachfolge.

Orbáns "Pufferstaat"-Vision

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán stellte in der "Welt am Sonntag" seine Vision für eine «dauerhafte Lösung» des Konflikts vor. Die Ukraine solle wieder zu jenem «Pufferstaat» werden, «der sie einst war», sagte Orbán nach einem Treffen mit Putin am Freitag in Moskau.

Konkret schlägt Orbán vor: Russland behält jenes Territorium, «das auf einer internationalen Friedenskonferenz ausgehandelt wird». Alles westlich dieser Linie bis zur östlichen NATO-Grenze bilde dann das Territorium des ukrainischen Staates, «der erneut als Pufferstaat existieren würde». NATO und Russland würden sich auf «Umfang und Ausstattung der begrenzten ukrainischen Streitkräfte» einigen, die in dieser Pufferzone operieren dürften.

Polen reagierte auf die russischen Angriffe mit der Aktivierung seiner Luftabwehr. Kampfjets wurden in die Luft geschickt, bodengestützte Systeme in erhöhte Bereitschaft versetzt – als «präventive Maßnahme» zur Sicherung des Luftraums. Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren gegen die russische Invasion.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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