Nach Trumps Annexions-Drohungen: Rubio trifft dänische Vertreter

upday.com 20 godzin temu
Europäische Staats- und Regierungschefs zeigen Solidarität mit Dänemark nach Trumps Grönland-Drohungen (Symbolbild) (Photo by AFP via Getty Images) Getty Images

US-Außenminister Marco Rubio wird nächste Woche mit dänischen Vertretern über die Zukunft Grönlands sprechen. Die Ankündigung erfolgt nach wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die arktische Insel zu annektieren - und nach heftiger Kritik aus Europa. EU-Ratspräsident António Costa sicherte Grönland am Mittwoch die volle Solidarität der Europäischen Union zu.

Das Treffen geht auf Bitten von Dänemark und Grönland zurück. Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt sagte dem dänischen Rundfunk DR: «Natürlich werden wir daran teilnehmen. Wir sind diejenigen, die um ein Treffen gebeten haben.» Sie hofft, dass das Gespräch zu einer «Normalisierung» der Beziehungen mit den USA führt.

Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen hatte zuvor Frust darüber geäußert, dass die Kommunikation mit den USA über die Medien stattfindet.

Trump droht mit Annexion

US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Tagen erneut mit der Annexion Grönlands gedroht und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen begründet. Das Weiße Haus schloss zuletzt sogar einen Militäreinsatz ausdrücklich nicht aus. US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt erklärte am Mittwoch: «Die erste Option des Präsidenten war schon immer die Diplomatie.»

Die dänische Regierung, unterstützt von zahlreichen europäischen Partnern einschließlich Deutschlands, wies Trumps Besitzansprüche entschieden zurück. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen warnte vor einem Ende der NATO, falls die USA Grönland angreifen sollten.

EU betont Völkerrecht

EU-Ratspräsident António Costa stellte bei der Eröffnung der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft in Nikosia klar: «Grönland gehört seinem Volk. Über Dänemark und über Grönland kann nichts ohne Dänemark oder ohne Grönland entschieden werden.» Er betonte: «Deshalb kann die Europäische Union Verletzungen des Völkerrechts nicht akzeptieren – sei es in Zypern, Lateinamerika, Grönland, der Ukraine oder in Gaza.»

Sorge in Grönland

Die Drohungen aus Washington lösen auf der Insel Besorgnis aus. Eine Grönländerin sagte dem dänischen Fernsehen in der Hauptstadt Nuuk: «Die letzten Tage waren sehr, sehr schwierig und emotional aufwühlend.»

Grönlands Außenministerin Motzfeldt betonte gegenüber DR die enge Verbindung mit den USA: «Was die Sicherheit in der Arktis angeht, braucht Grönland die Vereinigten Staaten und die Vereinigten Staaten brauchen Grönland.»

Grönland mit seinen rund 57.000 Einwohnern ist weitgehend autonom, gehört aber offiziell zum Königreich Dänemark. Die strategisch wichtige arktische Insel ist reich an Bodenschätzen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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