Odermatt fährt perfekt auf der Streif und verliert dennoch um sieben Hundertstel

upday.com 3 godzin temu
Marco Odermatt (Mitte) zeigt Emotionen auf dem Podium nach seinem zweiten Platz bei der Kitzbühel-Abfahrt (Symbolbild) (Photo by Joe Klamar / AFP via Getty Images) Getty Images

Marco Odermatt brach in Tränen aus. Der Schweizer Skistar verlor die legendäre Kitzbühel-Abfahrt um nur sieben Hundertstel gegen den Italiener Giovanni Franzoni – und rang mit den Emotionen, weil er wusste: Seine Fahrt war perfekt.

Der 28-Jährige hatte tags zuvor den Super-G auf der Streif gewonnen. Doch das eigentliche Prestige-Rennen, die Abfahrt am Samstag vor rund 45.000 Zuschauern, ging erneut an ihm vorbei. Franzoni siegte in 1:52,31 Minuten, Odermatt folgte mit minimalem Rückstand. Der Franzose Maxence Muzaton wurde Dritter (+0,39 Sekunden).

Tränen trotz Perfektion

Odermatt zeigte bei der Blumenzeremonie seltene emotionale Schwäche. Seine Erklärung: «Das war meine beste Fahrt auf der Streif», sagte er dem Schweizer Fernsehen. Dem ORF gegenüber beschrieb er seine Fahrt als «so perfekt».

Genau das machte die Niederlage so schmerzhaft: «Genau dann tut's noch mehr weh, wenn man weiß, man ist gesund und fit», sagte Odermatt. Er fügte hinzu: «Heute gab es nur eins und das war der Sieg. Und wenn es dann wieder nicht klappt, tut das schon weh.»

Franzonis Premieren-Triumph

Für den 24-jährigen Franzoni war es der größte Erfolg seiner Karriere. «Es ist verrückt, ich zittere am ganzen Körper. Jetzt bin ich hier Erster. Das ist ohne Worte. Es ist der größte Sportmoment in meinem Leben», sagte er ins ARD-Mikro. Bei der Abendzeremonie zeigte er Mitgefühl: «Es tut mir leid für Marco.»

Franzoni hatte erst in der Vorwoche in Wengen seinen ersten Weltcup-Sieg im Super-G gefeiert. Knapp zwei Wochen vor den Olympischen Spielen in Norditalien (6. bis 22. Februar) krönte er sich nun zum ersten italienischen Kitzbühel-Sieger seit Dominik Paris 2019.

Der Kitzbühel-Fluch

Für Odermatt war es bereits die dritte zweite Platzierung in Kitzbühel. 2022 verlor er um 21 Hundertstel gegen Beat Feuz, zwei Jahre später um 91 Hundertstel gegen Cyprien Sarrazin. Dabei hatte der Schweizer in diesem Winter drei von vier Weltcup-Abfahrten gewonnen. Prominente wie Arnold Schwarzenegger, Bernie Ecclestone, Jürgen Klopp und Zlatan Ibrahimovic verfolgten das Drama auf der berühmt-berüchtigten Streif. Der beste Deutsche war Luis Vogt auf Rang acht (+0,95 Sekunden).

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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