Russland feuert Oreschnik mit Gefechtsköpfen ab – 12.000 km/h schnell

upday.com 16 godzin temu
Russland hat zum zweiten Mal eine Oreschnik auf die Ukraine abgefeuert. (Archivbild) -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa

Russland hat nach eigenen Angaben bei einem Großangriff auf die Westukraine erstmals seine neue Mittelstreckenrakete Oreschnik mit konventionellen Gefechtsköpfen eingesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, der Schlag sei eine Vergeltung für einen angeblichen "terroristischen Angriff" auf die Residenz von Kremlchef Wladimir Putin kurz vor dem Jahreswechsel. Die Ukraine bestreitet, einen solchen Angriff durchgeführt zu haben. Experten zweifeln an der russischen Darstellung.

Das Verteidigungsministerium erklärte: «Die russischen Streitkräfte haben einen massiven Schlag mit boden- und seebasierten Hochpräzisionswaffen großer Reichweite gegen kritische Objekte auf dem Gebiet der Ukraine geführt, darunter auch mit dem Mittelstreckenkomplex Oreschnik und Drohnen.» Neben der Oreschnik-Rakete kamen weitere Langstreckenpräzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz.

Ziele des Angriffs

Getroffen worden seien Anlagen zur Drohnenproduktion und Energieinfrastruktur, die den ukrainischen Rüstungskomplex versorge, hieß es aus Moskau. «Es wurden Objekte zur Produktion von Drohnen getroffen, die bei der terroristischen Attacke eingesetzt wurden, und Energieinfrastruktur, die die Arbeit des Rüstungskomplexes der Ukraine ermöglicht», teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Angriffe auf die Energieversorgung verschärfen die Lage der ukrainischen Bevölkerung, die bereits seit Kriegsbeginn unter systematischen Attacken auf die Stromversorgung leidet.

Gefürchtete Waffe mit enormer Reichweite

Die Oreschnik-Rakete gilt als neueste russische Waffenentwicklung. Sie erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 12.000 Kilometern pro Stunde und hat eine Reichweite von bis zu 5.000 Kilometern. Die Rakete kann sowohl mit konventionellen als auch mit nuklearen Gefechtsköpfen bestückt werden. Durch ihre extreme Geschwindigkeit und Reichweite stellt sie eine potenzielle Bedrohung für den gesamten europäischen Kontinent dar.

Erstmals kam die Oreschnik im November 2024 gegen die Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine zum Einsatz - damals allerdings noch ohne Gefechtsköpfe und in der Testphase. Die Schäden entstanden allein durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit. Moskau hatte den Einsatz damals als Antwort auf den ukrainischen Beschuss militärischer Ziele in Russland mit westlichen Langstreckenwaffen begründet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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