Coletta Rydzek hat beim Heim-Weltcup in Oberhof den zweiten Platz im Freistil-Sprint belegt. Für die 28-jährige Oberstdorferin ist es das zweite Podium im laufenden Olympia-Winter – und das keine drei Wochen vor den Olympischen Spielen in Italien. Die Schwedin Jonna Sundling gewann das Rennen, ihre Landsfrau Maja Dahlqvist wurde Dritte. Laura Gimmler komplettierte als Vierte das starke deutsche Ergebnis.
Rydzek zeigte sich nach dem Rennen begeistert von der Atmosphäre im Thüringer Wald. «Wahnsinn, das Publikum heute war der Hammer, so etwas habe ich noch nie erlebt», sagte sie dem ZDF. Zur Form vor Olympia erklärte sie selbstbewusst: «Die Form stimmt, bei Olympia kann alles passieren.»
Bundestrainer Peter Schlickenrieder lobte die taktische Leistung seiner Athletinnen. «Super, wie die zwei Mädels das gelöst haben. Das ist nächstes Level», sagte er. Beide mussten während des Finales um eine gestürzte Konkurrentin navigieren, blieben aber konzentriert. «Das haben sie riesig gemacht», so Schlickenrieder weiter.
Hoffnung für Olympia-Teamsprint
Die starken Ergebnisse wecken Hoffnungen für den Teamsprint bei den Olympischen Spielen. «Da können Coletta und ich eine Menge Spaß haben», erklärte Gimmler. Allerdings wird der Sprint in Italien im klassischen Stil ausgetragen – für Rydzek die weniger geliebte Disziplin.
Ende Dezember hatte Rydzek bereits in Toblach Platz zwei belegt. Auch Sofie Krehl (15.) und Lena Keck (20.) sammelten in Oberhof Weltcup-Punkte. Für Keck war es das zweitbeste Karriereergebnis.
Männer enttäuschen
Die deutschen Männer enttäuschten dagegen. Keiner der sieben DSV-Starter schaffte es über die Qualifikation hinaus. Das Rennen gewann der Norweger Lars Heggen. Jan Stölben, der Anfang Januar in Val di Fiemme noch Sechster geworden war, fehlte in Oberhof.
Am Sonntag stehen in Oberhof die nächsten Rennen über zehn Kilometer an. Die Männer starten um 10:45 Uhr, die Frauen um 12:55 Uhr.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




