Starker Schneefall hat am Montagmorgen den Verkehr in mehreren deutschen Bundesländern massiv beeinträchtigt. In Hessen blockierten liegen gebliebene Lastwagen Autobahnspuren, in Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich zahlreiche Unfälle durch Eisregen, und auf der A1 in Norddeutschland kam es zu Teilsperrungen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet bis zum Nachmittag mit anhaltendem Schneefall und warnt vor weiteren glatten Straßen.
In Hessen sorgte der Schnee bereits vor Beginn des eigentlichen Berufsverkehrs für erhebliche Probleme. Am Kirchheimer Autobahndreieck bei Bad Hersfeld blockierten Lastwagen die Fahrspuren. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Fulda erklärte, dies sei passiert, «weil die Fahrer meinten, bei dem Schnee noch überholen zu müssen».
Ein Kollege des Polizeipräsidiums Kassel berichtete: «Es schneit. Ein paar Autos stehen quer.» Die Polizei registrierte mehrere kleinere Unfälle mit Blechschäden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt warnte vor «kleineren Unfällen. Es wird sich wohl häufen. Es bleiben auch Autos liegen, die vielleicht noch Sommerreifen haben.»
Buslinien eingestellt, Autobahnen gesperrt
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund stellte einige Buslinien wegen der Witterung komplett ein und rechnet mit Verzögerungen. Fahrgäste sollen sich über die aktuelle Lage und witterungsbedingten Ausfälle informieren. Im Odenwald und in Nordosthessen fielen fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee, örtlich bis zu 15 Zentimeter.
In Norddeutschland führte ein Glätteunfall auf der A1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld zur Sperrung eines Fahrstreifens. Ein Kastenwagen war wegen Schnee oder Eis ins Rutschen geraten. Die Hamburger Stadtreinigung ist seit ein Uhr nachts mit 728 Einsatzkräften und 360 Fahrzeugen unterwegs, um Straßen und Gehwege zu räumen.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich seit der Nacht zahlreiche Unfälle durch gefrierenden Regen. Polizeisprecher in Neubrandenburg und Rostock meldeten Verkehrsbehinderungen, bisher wurden jedoch keine Verletzten registriert. Stürmische Winde und schwerer Schneefall dominieren das Wetter, an der Küste herrschen Sturmböen.
Sachsen: Kaum Fortkommen möglich
In Sachsen beeinträchtigen Schneefall und überfrierende Nässe den Verkehr erheblich. Im Vogtland und im Raum Leipzig meldete der Verkehrswarndienst mehrere Unfälle. Auf der A4 bei Frankenberg und der A14 bei Leipzig ereigneten sich am Morgen Massenunfälle, zunächst blieb unklar, ob es Verletzte gab.
In der Region Bautzen ist das Fortkommen für Autos und Lastwagen nahezu unmöglich. Die Straßen sind spiegelglatt, obwohl die meisten Hauptverkehrswege geräumt und gestreut sind.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








