Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Verhandlungsteam unter Führung von Rustem Umjerow in die USA geschickt. Das Team soll rasch konkrete Schritte zur Beendigung des russischen Angriffskriegs ausarbeiten. Die Mission folgt auf den Rücktritt von Andrij Jermak, Selenskyjs früherem Stabschef, der am Freitag nach einer Durchsuchung seiner Residenz durch Korruptionsermittler zurücktrat.
Selenskyj ernannte Rustem Umjerow, den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, per Dekret zum neuen Chefunterhändler. Umjerow hatte bereits in diesem Jahr in Istanbul mit russischen Vertretern verhandelt, was zu Gefangenenaustauschen und der Übergabe gefallener Soldaten führte. Auch gegen Umjerow laufen Korruptionsermittlungen, die er jedoch zurückweist.
Neuer 19-Punkte-Friedensplan
Die aktuellen Gespräche bauen auf Verhandlungen in Genf auf, bei denen Ukraine und USA am vergangenen Wochenende einen 19-Punkte-Entwurf formulierten. Im Gegensatz zu einem früheren 28-Punkte-Plan, den die USA und Russland einseitig entwickelt hatten, erwähnt der neue Entwurf weder russisch besetzte Gebiete noch Beschränkungen für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit.
Selenskyj erklärte: «Die Ukraine arbeitet weiterhin auf möglichst konstruktive Weise mit den Vereinigten Staaten zusammen.» Er strebte einen «würdevollen Frieden» an. Umjerow kündigte an, sich in den USA für einen «gerechten und dauerhaften Frieden» einzusetzen.
Ungelöste Fragen bleiben
Der frühere 28-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump war als «russische Wunschliste» kritisiert worden. Er sah vor, dass die Ukraine praktisch besetzte Gebiete abtritt, ihre militärischen Fähigkeiten begrenzt und auf zukünftige Militärbündnisse verzichtet.
Finnlands Präsident Alexander Stubb betonte diese Woche, dass «große Fragen, die gelöst werden müssen» weiterhin bestehen. Kremlchef Wladimir Putin zeigte sich zu Friedensgesprächen bereit, doch eine Waffenruhe ist nicht in Sicht. Russland fordert den Rückzug ukrainischer Truppen aus Teilen von Donezk und Luhansk sowie den Verzicht der Ukraine auf eine NATO-Mitgliedschaft.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







