Saarland und Bayern haben im vergangenen Jahr bei der Stromerzeugung privater Solaranlagen die Spitzenplätze belegt. Eine Analyse des Energiekonzerns Eon auf Basis von Daten des Deutschen Wetterdienstes und der Bundesnetzagentur zeigt erhebliche regionale Unterschiede in Deutschland – Schleswig-Holstein bildet das Schlusslicht.
Eine typische private Dachanlage mit zehn Kilowatt Peak erzeugte im Saarland durchschnittlich 10.904 Kilowattstunden Strom. Bayern folgt mit 10.899 Kilowattstunden nur knapp dahinter – gerade einmal fünf Kilowattstunden weniger. Am anderen Ende der Skala liegt Schleswig-Holstein mit 9.979 Kilowattstunden, ein Unterschied von über 900 Kilowattstunden zum Spitzenreiter.
Hamburg landete mit 10.000 Kilowattstunden auf dem vorletzten Platz. Mecklenburg-Vorpommern erreichte mit 10.398 Kilowattstunden den fünften Rang. Rheinland-Pfalz platzierte sich mit 10.098 Kilowattstunden auf dem drittletzten Platz, knapp vor Hamburg.
Lokale Ausnahmen trotz guter Gesamtwerte
Die Durchschnittswerte verschleiern deutliche lokale Unterschiede. Obwohl Bayern insgesamt sehr gut abschneidet, gehörten die bayerischen Kommunen Oberstdorf im Allgäu und Regensburg laut Deutschem Wetterdienst zu den am wenigsten sonnigen Orten Deutschlands im vergangenen Jahr.
Die Analyse der Eon-Experten belegt, dass kein lineares Nord-Süd-Gefälle bei der Solarstromerzeugung existiert. Die regionalen Wetterbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Effizienz privater Photovoltaikanlagen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









