Der VfB Stuttgart hat den erfolgreichen Abschluss seiner englischen Woche verpasst. Gegen den 1. FC Union Berlin kam das Team von Trainer Sebastian Hoeneß nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Nationalspieler Chris Führich brachte die Schwaben in der 59. Minute in Führung, Wooyeong Jeong glich in der 83. Minute für die Gäste aus. Vor 59.500 Zuschauern verpasste Stuttgart damit den Sprung auf Platz drei der Bundesliga.
Für Union war es das dritte Remis in Folge nach den Unentschieden gegen Mainz und Augsburg. Der Punkt beendet die erste englische Woche des neuen Jahres für die Köpenicker, die weiter seit vier Ligaspielen ungeschlagen sind.
Union-Coach Steffen Baumgart hatte vor der Partie bei DAZN seine Marschroute vorgegeben: «Bring den Ball nach vorn, hab 'ne Klarheit und versuch', das Ding Richtung Tor zu bringen. Darum wird's gehen: Verteidige tief, verteidige hart.»
Zähes Spiel mit wenig Höhepunkten
Die Partie verlief lange Zeit zäh. Stuttgart machte ungewöhnlich viele Fehler im Spielaufbau und im Kombinationsspiel. VfB-Trainer Hoeneß hatte seine Mannschaft vor dem Spiel als «ein Stück weit der Favorit» bezeichnet und ergänzt: «Dann ist es nicht ganz so einfach, dort Dinge zu kreieren.»
Torhüter Alexander Nübel musste nach einem Fehler einen starken Reflex zeigen. Andrej Ilic traf für Union nur den Pfosten. Auf der Gegenseite vergab Undav eine gute Chance gegen Union-Keeper Frederik Rönnow. Auch Angelo Stiller verpasste nach Führichs Treffer das mögliche 2:0.
Jeong trifft gegen Ex-Kollegen
Der entscheidende Ausgleich fiel sieben Minuten vor Schluss. Stanley Nsoki bereitete vor, Jeong vollendete gegen seine ehemaligen Stuttgarter Teamkollegen zum 1:1-Endstand.
Für Stuttgart geht es im Europa-League-Duell bei der AS Rom weiter. Die Schwaben hätten mit einem Sieg zusätzliches Selbstvertrauen für die Aufgabe in Italien tanken können.
Leweling-Rückkehr ohne Glanz
Besonders pikant war die Partie für Jamie Leweling. Der Stuttgarter Stürmer traf auf seinen Ex-Klub Union, bei dem er in der Saison 2022/23 nur Reservist gewesen war. In 25 Pflichtspielen kam er nie von Beginn an zum Einsatz.
Bei Stuttgart entwickelte sich Leweling dagegen zum Leistungsträger und Nationalspieler. In dieser Saison kommt er auf sechs Tore und sieben Assists in allen Wettbewerben. Gegen Leverkusen hatte er zuletzt erstmals in seiner Karriere doppelt getroffen.
VfB-Trainer Hoeneß lobte die Entwicklung seines Schützlings: «Ich finde, dass er von Beginn der Saison an ein verändertes Gesicht gezeigt hat. Er hat sich vieles vorgenommen und optimiert, dazu hat er auch einen Schritt in seiner Persönlichkeit gemacht. Dass er Waffen hat, wussten wir schon. Jetzt ist auch der Faktor Konstanz dazugekommen.»
Trotz angeblicher Angebote englischer Klubs, darunter ein kolportiertes 40-Millionen-Angebot des AFC Bournemouth, bekräftigte Leweling bei Sky seine Bleibe-Absicht: «Die klassische Floskel ist: Ich will nicht gehen, ich will hier bleiben – und das stimmt auch. Wir haben was vor hier als Mannschaft, und ich auch noch.»
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.





