Die Mehrheit der Deutschen spürt die gestiegenen Preise vor allem beim Einkauf im Supermarkt. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) fühlten sich 68 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr besonders durch höhere Lebensmittelpreise belastet. Die Umfrage unter rund 1000 Menschen wurde Anfang Dezember durchgeführt.
Deutlich weniger Befragte spürten Preissteigerungen vor allem in anderen Bereichen: 16 Prozent nannten Energie als größte Belastung, elf Prozent Gesundheitskosten wie Krankenkassenbeiträge oder Pflege. Lediglich vier Prozent gaben Mobilitätskosten wie Tickets oder Kraftstoff als Hauptbelastung an.
Sorgen über Lebenshaltungskosten
Die steigenden Preise belasten viele Haushalte finanziell. 58 Prozent der Befragten äußerten Besorgnis über die Lebenshaltungskosten und ihre finanzielle Situation. Dabei gaben 37 Prozent an, "eher große Sorgen" zu haben, 21 Prozent sogar "sehr große Sorgen".
Beim Blick in die Zukunft zeigt sich die Bevölkerung gespalten: Eine knappe Mehrheit blickt pessimistisch auf 2026, während 47 Prozent positiv gestimmt sind. Besonders deutlich wird der Unterschied nach Einkommensgruppen: Unter Gutverdienern sind 58 Prozent optimistisch, bei Menschen mit kleineren Einkommen nur 40 Prozent.
Forderung nach Kennzeichnungspflicht
Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert als Reaktion eine Kennzeichnungspflicht im Handel. Diese soll versteckte Preiserhöhungen durch "Mogelpackungen" und reduzierte Qualität sichtbar machen - etwa wenn der Fruchtanteil in Säften verringert wird. Ramona Pop, Vorständin des Verbandes, betonte die «politische Sprengkraft» des Themas Lebenshaltungskosten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
