Trotz 4% weniger Angriffe: Russland erobert 245 Quadratkilometer in der Ukraine

upday.com 3 godzin temu
Gedenkstätte für ukrainische Soldaten in Saporischschja (Symbolbild) (Photo by Tetiana DZHAFAROVA / AFP via Getty Images) Getty Images

Russische Streitkräfte haben im Januar 2026 nach Angaben der ukrainischen Analysegruppe "DeepState" insgesamt 245 Quadratkilometer in der Ukraine erobert. Die Gebietsgewinne erfolgten trotz eines vierprozentigen Rückgangs der Angriffe im Vergleich zum Dezember. Diese taktische Verschiebung deutet auf konzentriertere und effektivere russische Offensiven hin.

Laut DeepState intensivierten sich die Kämpfe besonders im Raum Huljaipole in der Region Saporischschja. Dort verdoppelte sich die russische Aktivität nahezu: 21 Prozent aller registrierten Angriffe konzentrierten sich auf diesen Abschnitt. Militärische Beobachter bewerten diese Entwicklung als besorgniserregend.

Im Sektor Slowjansk zeigte sich die russische Strategie als besonders wirkungsvoll. Obwohl nur drei Prozent aller russischen Angriffe auf diesen Bereich entfielen, verzeichnete die Ukraine dort fast 20 Prozent ihrer gesamten Gebietsverluste im Januar. Das ukrainische Oberkommando steht in den kommenden Wochen vor erheblichen taktischen Herausforderungen.

Der Schwerpunkt der russischen Offensive lag weiterhin im Sektor Pokrowsk. Nach Angaben der ukrainischen Analysegruppe DeepStateUA konzentrierte sich dort ein Drittel aller registrierten Angriffe. Die russische Strategie setzt auf kontinuierlichen Druck. Sie will die ukrainischen Verteidigungslinien auf breiter Front überdehnen und Schwächen in Logistik und Personalplanung ausnutzen.

Aktuelle Gefechte

Der ukrainische Generalstab in Kiew meldete am Freitag, 16. Januar 2026, insgesamt 180 Gefechte binnen 24 Stunden. Allein in Richtung Pokrowsk fanden 46 Angriffe statt – etwa ein Viertel aller täglichen Kampfhandlungen. In Richtung Huljaipole zählte der Generalstab 30 Angriffe, in Richtung Kostiantyniwka 21 und in Richtung Lyman 19 Gefechte.

Die ukrainischen Luft- und Raketenkräfte sowie die Artillerie führten nach eigenen Angaben gezielte Schläge gegen russische Versorgungslinien, Truppenkonzentrationen, Ausrüstung, Drohnenkontrollpunkte und andere militärische Ziele durch. Das ukrainische Militär meldete für den Vortag die Zerstörung von 770 russischen Waffensystemen, Fahrzeugen und anderen Materialien.

Verluste auf beiden Seiten

Nach ukrainischen Angaben verlor Russland am 15. Januar rund 1.370 Soldaten – verwundet oder getötet – sowie sechs Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 48 Artilleriesysteme.

Armeechef Syrskyj erklärte, die russischen Verluste überstiegen Moskaus Mobilisierungskapazität, während die ukrainische Armee weniger Verluste erleide. Das russische Militär wiederum meldete neue Gebietsgewinne entlang der Front.

Die russischen Streitkräfte führten laut ukrainischem Generalstab zwei Raketenangriffe mit drei Raketen, 97 Luftangriffe und setzten 234 gelenkte Fliegerbomben sowie 6.968 Kamikaze-Drohnen ein. Zudem feuerten sie 3.338 Artilleriegeschosse ab. Die Angriffe trafen die Regionen Sumy, Dnipropetrowsk und Saporischschja.

Die von Kiew bereitgestellten Informationen stammen von einer Kriegspartei und lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Der Krieg begann im Februar 2022 auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Hinweis: Künstliche Intelligenz (KI) erstellte diesen Artikel.

Idź do oryginalnego materiału