Bei der TSG Hoffenheim spitzt sich der Machtkampf um Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker dramatisch zu. Heute (Montag) entscheidet eine Gesellschafterversammlung über die Zukunft des 39-Jährigen – und die Führungsspieler Oliver Baumann und Grischa Prömel sowie Trainer Christian Ilzer stellen sich nach der 1:5-Niederlage gegen Bayern München demonstrativ hinter den umkämpften Manager. Schicker selbst macht unmissverständlich klar: Eine Degradierung zum Sportdirektor kommt für ihn nicht infrage.
Der Sportchef bekräftigte im ARD-Interview nach dem Spiel in München seine kompromisslose Haltung: «Ich kann nur sagen, dass ich nur als Geschäftsführer Sport weitermache, weil man ja sieht, dass wir was entwickelt haben in den letzten Monaten.» Die Situation bezeichnete er beim Streamingdienst DAZN als «Kasperl-Theater». Schicker betonte: «Ich will den Weg hier definitiv weitergehen. Und dann werden wir morgen sehen, ob das dann so ist oder nicht.»
Rückendeckung von Nationaltorhüter Baumann
Nationaltorwart und Führungsspieler Oliver Baumann stellte sich offen hinter Schicker und Ilzer: «Er und Christian haben diese Mannschaft aufgebaut. Wir stehen alle hinter den beiden. Wenn wir auf dem Weg bleiben - das wünsche ich mir -, kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden.» Der Keeper machte damit deutlich, dass die Mannschaft Kontinuität fordert.
Auch Grischa Prömel ließ keinen Zweifel an der Position der Spieler: «Das steht außer Frage. Wir sind froh, was für eine Arbeit er leistet. Ich persönlich habe einen engen Draht zu ihm.» Der Führungsspieler lobte: «Er hat eine super Mannschaft zusammengestellt.» Den aktuellen Kurs beschrieb Prömel als «einfach ein geiler Weg».
Ilzer warnt vor Veränderungen
Trainer Christian Ilzer, der bereits bei Sturm Graz erfolgreich mit Schicker zusammenarbeitete, verknüpfte seine eigene Zukunft indirekt mit der seines Sportchefs. «Ich kann einfach sagen, dass Andi Rahmenbedingungen für erfolgreiches Arbeiten herstellt», sagte Ilzer. «Ich schätze seine Arbeitsweise.» Mit Blick auf mögliche Umstrukturierungen warnte der Coach: «wenn sich wer einbildet, er muss etwas verändern» – eine Botschaft, die offenbar an Interims-Vereinsvorsitzenden Christoph Henssler gerichtet war. Ilzer stellte klar: «Das sind Faktoren, die ich dann auch für mich sehr genau beurteilen möchte.»
Der Machtkampf im Kraichgau kommt zu einem sportlich heiklen Zeitpunkt: Hoffenheim steht überraschend als Tabellendritter im Kampf um einen Champions-League-Platz. Die Zusammenarbeit zwischen Schicker und Ilzer gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für die starke Saison.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.











