US-Präsident Donald Trump hat die Loyalität von NATO-Mitgliedstaaten gegenüber Amerika angezweifelt. «Wir werden immer für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sein wird», schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social. Zugleich bekräftigte er die US-Verpflichtung zur Allianz – und griff NATO-Partner scharf an. Die Aussagen kommen nach Trumps jüngster Forderung nach Grönland, die Zweifel an Washingtons Bündnistreue ausgelöst hatte.
Trump behauptete, die NATO-Staaten hätten ihre Verteidigungsausgaben erst durch ihn erhöht. «Erinnert euch, all ihr großen Nato-Freunde, die bei zwei Prozent ihres BIPs waren, die meistens ihre Rechnungen nicht bezahlt haben, BIS ICH KAM!», schrieb der US-Präsident. Die USA hätten zuvor «törichterweise für sie bezahlt». Er habe die Mitgliedstaaten dazu gebracht, mindestens fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.
Der US-Präsident kritisierte zudem Norwegen scharf. «Denken Sie daran, dass ich im Alleingang 8 KRIEGE BEENDET habe und Norwegen, ein Nato-Mitglied, törichterweise beschlossen hat, mir nicht den Friedensnobelpreis zu verleihen», schrieb Trump. Ohne sein Engagement hätte Russland die gesamte Ukraine unter Kontrolle, behauptete er.
In Großbuchstaben warnte Trump, Russland und China würden die Allianz nur fürchten, solange die USA Mitglied seien. «Russland und China hätten keine Angst vor der Nato, wenn Amerika nicht dazugehören würde», erklärte er. Nur die von ihm wieder aufgebauten USA würden von den beiden Ländern gefürchtet und respektiert.
Spannungen nach Grönland-Forderung
Der Hintergrund: Trump hatte kürzlich erklärt, die USA «bräuchten» Grönland – die größte Insel der Welt, die zu NATO-Partner Dänemark gehört. Kopenhagen wies die Forderung entschieden zurück. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt erklärte daraufhin: «Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung.»
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen reagierte deutlich. «Wenn die USA ein anderes Nato-Land angreifen, dann hört alles auf», stellte sie klar. Der Kern der NATO ist Artikel 5 des Bündnisvertrags: Alle 32 Mitglieder müssen sich im Angriffsfall gegenseitig beistehen. Ein Angriff innerhalb der Allianz war bei Gründung des Bündnisses nach dem Zweiten Weltkrieg nicht vorgesehen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
