Ab Montag müssen sich vier Angeklagte in Paris vor Gericht verantworten – über fünf Jahre nach der Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen jungen Islamisten. Das Berufungsverfahren folgt auf Verurteilungen in erster Instanz.
Zwei Freunde des Täters waren im ersten Prozess jeweils zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Zwei weitere Angeklagte wurden wegen ihrer Rolle bei einer Hasskampagne gegen Paty schuldig gesprochen.
Der Fall Samuel Paty
Samuel Paty unterrichtete Geschichte an einer Mittelschule. Im Unterricht zeigte er Mohammed-Karikaturen, um das Thema Meinungsfreiheit zu behandeln.
Eine 13-Jährige behauptete fälschlicherweise, Paty habe muslimische Schüler gezielt aus dem Klassenzimmer geschickt. Diese Lüge löste eine Hasskampagne gegen den Lehrer aus.
Ein 19-jähriger Islamist erstach Paty daraufhin nahe der Schule und enthauptete ihn. Die Polizei erschoss den Angreifer.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







