Eine US-Militäroperation in Venezuela hat am Wochenende Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau gefangen genommen und in die USA gebracht. Die Operation forderte nach venezolanischen Angaben rund 100 Tote und ebenso viele Verletzte – darunter 32 kubanische Sicherheitskräfte und mindestens 24 venezolanische Soldaten. Maduro soll nun in New York wegen Drogenterrorismus und Kokainimport vor Gericht stehen.
Das US-Militär setzte in der Nacht zu Samstag 200 Soldaten in Caracas ein und griff gezielt Positionen an. Laut Pentagon blieben alle US-Soldaten unverletzt. Die venezolanische Regierung berichtet von Zivilopfern, darunter Frauen, die in ihren Häusern schliefen. US-Medien sprechen unter Berufung auf Regierungskreise von etwa 75 Toten. Die US-Regierung hat keine offiziellen Opferzahlen genannt.
Kuba trauert um 32 gefallene Sicherheitskräfte
Die kommunistische Partei Kubas veröffentlichte am Dienstag Namen, Dienstgrade und Alter der 32 getöteten Kubaner – Offiziere und Soldaten zwischen 26 und 60 Jahren. Sie gehörten zu den Revolutionären Streitkräften und dem Innenministerium. Die Regierung erklärte: «Getreu ihrer Verantwortung für Sicherheit und Verteidigung erfüllten unsere Landsleute würdig und heldenhaft ihre Pflicht und fielen nach hartem Widerstand im direkten Kampf gegen die Angreifer oder infolge der Bombardierung der Einrichtungen.»
Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb auf X: «Ehre und Ruhm den tapferen kubanischen Kämpfern, die im Gefecht gegen Terroristen in imperialistischer Uniform gefallen sind.» Kuba ordnete eine zweitägige Staatstrauer an, die am Montag begann.
US-Präsident Donald Trump kommentierte die kubanischen Verluste knapp: «Viele Kubaner wurden gestern getötet, als sie versuchten, ihn zu beschützen.»
Venezuela beerdigt Soldaten mit militärischen Ehren
Die venezolanischen Streitkräfte beklagten in einer Mitteilung: «In Gedenken: 24 Sterne wurden von der feigen Hand des Imperiums aus unserem bolivarischen Firmament gerissen.» Am Mittwoch fand in Caracas ein Massenbegräbnis für dutzende gefallene Soldaten statt. Die mit venezolanischen Flaggen bedeckten Särge wurden unter militärischen Ehren, Musik und Salutschüssen beigesetzt.
Kommandant Rafael Murillo sagte bei der Totenwache zu den Familien: «Danke, dass Sie ihnen ermöglicht haben, eine militärische Laufbahn einzuschlagen.» Das Militär schwor auf Instagram: «Ihr vergossenes Blut schreit nicht nach Rache, sondern nach Gerechtigkeit und Stärke.» Man werde «nicht ruhen, bis wir unseren rechtmäßigen Präsidenten befreit, die aus dem Ausland operierenden Terroristengruppen vollständig zerschlagen und sichergestellt haben, dass Ereignisse wie diese niemals wieder unseren souveränen Boden beschmutzen.»
Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez verkündete im staatlichen Fernsehen: «Ich habe beschlossen, zu Ehren und zum Gedenken an die jungen Frauen und Männer, die ihr Leben für die Verteidigung Venezuelas geopfert haben, sieben Tage der Staatstrauer anzuordnen.»
Generalstaatsanwalt Tarek William Saab kündigte Ermittlungen an und bezeichnete die Operation als Kriegsverbrechen. Innenminister Diosdado Cabello sprach von einem «schrecklichen Angriff».
Kontroverse bei OAS-Sondersitzung
Bei einer Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten am Dienstag verteidigte US-Botschafter Leandro Rizzuto die Operation als «gezielte Strafverfolgungsmaßnahme» gegen einen «angeklagten Kriminellen». Er betonte: «Lassen Sie mich klarstellen: Die USA haben Venezuela nicht überfallen.» Präsident Trump habe Maduro «mehrere Ausstiegsmöglichkeiten» geboten. Dies sei «keine Einmischung in die Demokratie gewesen, sondern habe das Hindernis dafür beseitigt».
Medea Benjamin von der US-Friedensorganisation Code Pink unterbrach Rizzutos Rede mit Rufen: «Die Mehrheit der Menschen ist dagegen! Hände weg von Venezuela!» Vor dem Gebäude protestierten Demonstranten mit Schildern: «Kein Krieg gegen Venezuela» und «Arepas statt Bomben».
Kolumbiens Vize-Außenminister Mauricio Jaramillo verurteilte das US-Vorgehen als «klaren Verstoß gegen das Völkerrecht» und «äußerst besorgniserregenden» Präzedenzfall.
Kubanische Kräfte seit Jahren in Venezuela
Kubanische Sicherheitskräfte sind laut Experten seit vielen Jahren in Venezuela stationiert. Sie waren vor allem für Maduros persönliche Sicherheit als Leibwächter zuständig und sollen auch bei der Disziplinierung der venezolanischen Streitkräfte geholfen haben. Venezuela und Kuba arbeiten seit Jahren eng in strategischen Bereichen zusammen, darunter Verteidigung und Energie. Seit 2000 verkauft Venezuela subventioniertes Öl an Kuba.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
